Neue deutsch-niederländische Projekte auf den Weg gebracht

Der EUREGIO-Rat ist am Freitag, den 1. Dezember in Rijssen-Holten zusammengekommen. Die deutschen und niederländischen Ratsmitglieder tagen dreimal jährlich zu gemeinsamen grenzübergreifenden Fragen.

Erhalten Auszubildende ihre Abschlusszeugnisse auch in der Nachbarsprache, dann gibt dies ein Signal und hilft bei der Bewerbung über die Grenze hinweg. Die Geschäftsstelle informierte den EUREGIO-Rat über ihre Lobbyarbeit für solche zweisprachig ausgestellten Abschlusszeugnisse und Gespräche mit Berufskollegs und niederländischen ROC’s, um diese für die zweisprachigen Zeugnisse zu gewinnen.
Weiterhin beriet der EUREGIO-Rat über neue INTERREG-Projekte, darunter das Projekt „Erreichbarkeit aus der Luft“, das die Erreichbarkeit des EUREGIO-Gebietes aus der Luft untersuchen soll.

Neuer Geschäftsführer bestätigt
Der EUREGIO-Rat hat in seiner Sitzung die Bestellung von Christoph Almering zum Geschäftsführer der EUREGIO bestätigt. Christoph Almering hat die Geschäftsführung der EUREGIO am 10. November übernommen.

Neue grenzüberschreitende Kleinprojekte
Der EUREGIO-Rat hat Empfehlungen für mehrere neue Kleinprojekte ausgesprochen, wie das musikalische „Jenkins-Projekt“, einen „Quickscan der Schienenverbindung Dortmund-Enschede“ und „Crossfire“, eine Machbarkeitsstudie zu einem grenzüberschreitenden Feuerwehrstandort.

Brief an Regierungen
Dass die EUREGIO gemeinsam mit den MONT-Städten (Münster, Osnabrück, Netwerkstad Twente) Briefe an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet und die niederländische Regierung schickt, fand die Zustimmung des EUREGIO-Rates. In den Schreiben wird ausdrücklich begrüßt, dass die Regierungen der niederländisch-deutschen Zusammenarbeit wieder verstärkt Aufmerksamkeit widmen. Mit Hinweis auf die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit hier in der Region bietet sich das EUREGIO-Gebiet für innovative Pilotvorhaben für die grenzüberschreitende Integration an. Ähnliche Schreiben sollen nach der Regierungsbildung an die neue Bundesregierung und die Landesregierung Niedersachsens gehen.