Prälatur in Dalheim wird verbessert

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wird in seinem LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn) den Brand- und Arbeitsschutz sowie die Fluchtwege in einem Gebäude des ehemaligen Klosters Dalheim, der Prälatur, für 3,1 Millionen Euro verbessern. Das haben am Mittwoch (6.12.) die Abgeordneten im LWL-Kulturausschuss in Münster entschieden. Den endgültigen Beschluss fasst der LWL-Landschaftsausschuss am 19. Dezember. Die Bauarbeiten werden im Herbst 2018 starten und voraussichtlich im Frühjahr 2020 zu Ende sein.

„Die bauliche Ertüchtigung der Prälatur ist kein Um- und Ausbau für eine museale Nutzung, es geht vielmehr um die Erhaltung des Denkmals sowie um die Fluchtwege- und Arbeitsplatzproblematik“, erläuterte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Außerdem werden Räume für die Verwaltung sowie als Lager- und Archivfläche hergerichtet: Im Erdgeschoss lassen sich eine Künstler- bzw. Musikergarderobe (z.B. für den Dalheimer Sommer), Hausmeisterbüros, Toiletten und ein Medienraum als Lagerstätte für Verkaufspublikationen schaffen. Das erste Obergeschoss ist als Büroebene für das wissenschaftliche Personal des Museums mit Besprechungsräumen und Büros geplant.

Dringend notwendig sei ein Depot für Ausstellungsvitrinen, das durch die Baumaßnahme seinen Platz in der Nähe der Ausstellungsräume findet. Ebenfalls in der ersten Etage sollen ein Personalaufenthaltsraum (Sozialraum) sowie Toiletten entstehen. Im bisher lediglich als Verbindungsweg zwischen Verwaltung und Prälatur genutzten Dachgeschoss wird ein Aktenarchiv eingerichtet, das sicherheitstechnischen Anforderungen genügt. In der ehemaligen Gesindeküche werden die Räume der Museumspädagogik aufgewertet.