Neue Regeln für Osterfeuer

Es werden immer mehr Städte und Gemeinden, die private Osterfeuer rigoros verbieten. Greven gehört nun auch dazu und hat die Vorgaben für das Abbrennen von Osterfeuern gründlich überarbeitet.  Auf Grundlage des Immissionsschutzgesetzes, welches das Verbrennen von Gegenständen im Freien untersagt, wenn die Allgemeinheit gefährdet oder belästigt werden könnte, wird dies nun in Greven untersagt.  Demzufolge dürfen so genannte Brauchtumsfeuer nur noch dort stattfinden, wo sie im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung,  von einer Glaubensgemeinschaft, Organisation bzw. einem Verein ausgerichtet wird.

Osterfeuer müssen schriftlich spätestens vier Wochen vor dem Veranstaltungstag (Ostersonntag) beim Fachdienst Bürgerdienste (Ordnungsverwaltung) der Stadt Greven angemeldet werden. Wer ein Osterfeuer plant, sollte sich frühzeitig über die neuen Regelungen informieren.

Die komplette „Verordnung über die Durchführung von Brauchtumsfeuern (Osterfeuern)“ finden interessierte Bürgerinnen und Bürger im greven.net unter dem Stichwort Ortsrecht.

Ein Verstoß gegen die entsprechenden Regelungen der jeweiligen Gemeinde, wird als  Ordnungswidrigkeit eingeordnet. Hier kann die zuständige Behörden oder die Polizei vorgehen und empfindliche Strafen verhängen.