Tagesarchive: 25. April 2018

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 1

Auf der Autobahn A 1 in Fahrtrichtung Dortmund kam es hinter der Anschlussstelle Münster Nord zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Auf der linken Spur befand sich ein stark beschädigter PKW. In etwa 300 m Entfernung stand auf dem Standstreifen ein Sattelzug unter dem sich ein weiterer PKW seitlich verklemmt hatte.

Die Einsatzstelle erstreckte sich über eine Entfernung von rund 500m. Die Autobahn wurde vollständig gesperrt.

In dem PKW unter dem Sattel Auflieger befanden sich noch zwei Personen.
Die Beifahrerin war im Fahrzeug eingeschlossen. Die Rettung erfolgte mittels hydraulischen Rettungsgeräts aus dem Fahrzeug. Während der technischen Rettung wurde die Frau durch den Rettungsdienst der Stadt Münster versorgt.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam der Fahrer eines Sattelzuges mit seinem Gefährt vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen. Hier erfasste er einen BMW, der auf die linke Spur und dann gegen die Betonmittelwand geschleudert wurde. Ein Mercedes-Fahrer krachte mit seinem Wagen in den BMW und katapultierte diesen seitlich gegen den Lkw. Der BMW verkeilte sich an dem Sattelzug und wurde mehrere hundert Meter mitgeschleift.

Rettungskräfte kümmern sich um die Verletzten. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde ein Gutachter beauftragt.

Da der Tank des LKW durch den Unfall aufgerissen wurde musste die Feuerwehr auslaufende Betriebsmittel ab streuen und zudem den Brandschutz sicherstellen.

Im vorderen Unfallfeld befanden sich zwei weitere verletzte Personen. Diese waren mit dem PKW auf der linken Fahrspur unterwegs. Beide Personen wurden vom Rettungsdienst und einem Notarzt behandelt und in Krankenhäuser transportiert.

Im Laufe des Einsatzes meldete sich bei der Polizei eine Person, die über Unwohlsein klagte. Diese Person hatte mit dem Unfallgeschehen nichts zu tun. Sie wurde von einem Angehörigen der Feuerwehr medizinisch betreut und anschließend vom Rettungsdienst transportiert. Weiterhin wurden vier Zeugen von der Feuerwehr vor Ort betreut.

Insgesamt wurden sechs Personen vom Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser der Stadt Münster transportiert.

Es waren insgesamt 47 Einsatzkräfte der Feuerwachen I und II und der Löschzüge Roxel und Nienberge der Freiwilligen Feuerwehr am Einsatz beteiligt.

Die Sperrung der Autobahn dauerte nach Beendigung der Maßnahmen der Feuerwehr weiterhin an. Der Verkehr wurde zurückgeführt, die Sperrung der Autobahn wirkte sich deutlich negativ auf den Verkehrsfluss im Stadtgebiet aus.

Gegen 18.00 Uhr konnte ein Fahrstreifen, dauerhaft,  freigegeben werden. Der zweite Fahrstreifen wird etwa gegen 19.30 Uhr wieder zur Verfügung stehen.


Symbolbild

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