Tagesarchive: 2. April 2019

Kaufanmeldung von „National Geographic“-Lizenz durch Gruner + Jahr zurückgenommen

– Das Verlagshaus Gruner + Jahr hat Ende Januar 2019 seine Anmeldung des Erwerbs der deutschsprachigen Lizenz der Zeitschrift „National Geographic“ zurückgenommen. Zuvor hatte das Bundeskartellamt dem Unternehmen seine wettbewerblichen Bedenken gegen das Vorhaben mitgeteilt.

Gruner + Jahr ist u.a. der mit Abstand größte Anbieter von populären Wissenszeitschriften in Deutschland und Herausgeberin des nach Stück- und Umsatzzahlen größten Wissensmagazins auf dem deutschen Markt, der Zeitschrift „GEO“.

Bei der deutschsprachigen Ausgabe des „National Geographic“-Magazins der National Geographic Society handelt es sich um ein Reportage- und Wissensmagazin, welches sowohl natur- und erdkundliche Themen als auch Beiträge über Geschichte, Völkerkunde und andere populärwissenschaftliche Themen enthält.

Gruner + Jahr verfügte bereits seit einigen Jahren über die Lizenz für die deutschsprachige „National Geographic“. Die aktuelle Lizenz war jedoch zeitlich befristet eingeräumt und nach Ablauf der Frist musste eine neue Lizenzvergabe erfolgen, die das Bundeskartellamt zu bewerten hatte.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Nach unserer vorläufigen Einschätzung hätte der erneute Kauf der Lizenz durch Gruner + Jahr den Wettbewerb bei Wissensmagazinen erheblich beeinträchtigt. National Geographic und GEO sind auf diesem Markt in Deutschland führend und die beiden engsten Wettbewerber. Gruner + Jahr ist neben GEO auch Herausgeber der auf diesem Markt ebenfalls bedeutenden Zeitschrift P.M. Die marktbeherrschende Position von Gruner + Jahr bei den Printveröffentlichungen wird nicht durch konkurrierende Internet- oder TV-Angebote kontrolliert.

Wie andere Printmedien verzeichnen die klassischen Wissensmagazine aufgrund der allgemeinen Änderungen im Mediennutzungsverhalten seit Jahren einen Auflagenrückgang. Die Ermittlungen haben aber gezeigt, dass Internetangebote kein unmittelbares Ersatzangebot für die Leser der klassischen Magazine bieten. Trotz des Auflagenrückgangs konnten für die verbliebenen Leser auch kontinuierlich Preiserhöhungen durchgesetzt werden. Mit dem Erwerb der Lizenz hätten interessierte Leser auch künftig nur sehr eingeschränkt die Möglichkeit, auf ein Produkt von einem anderen Anbieter auszuweichen.“

Das Vorhaben wurde im Rahmen eines fusionskontrollrechtlichen Hauptprüfverfahrens untersucht. Den Bedenken des Bundeskartellamtes liegen umfangreiche Marktermittlungen bei verschiedenen Zeitschriftenverlagen, TV-Unternehmen und Anbietern digitaler Informationsangebote zugrunde. Eine abschließende Stellungnahme zu den Bedenken des Amtes wurde von den Beteiligten nicht mehr abgegeben. Das Verfahren ist aufgrund der Rücknahme der Anmeldung ohne eine förmliche Entscheidung des Bundeskartellamtes zu Ende gegangen. Der Zusammenschluss darf damit nicht vollzogen werden.

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