Busfahrer werden mit Wasser versorgt

– Auf über 35 Grad klettert das Thermometer in diesen Tagen. Da ist es wichtig, viel zu trinken – das gilt insbesondere auch für die Busfahrerinnen und Busfahrer, die in ihrem Job eine hohe Verantwortung für die Fahrgäste tragen und daher jederzeit konzentriert sein müssen.

Da die Fahrerinnen und Fahrer ihren Bus aber nicht unterwegs abstellen können, um frisches Wasser zu besorgen, verteilen die Stadtwerke bei großer Hitze regelmäßig gekühltes Wasser an die Fahrerinnen und Fahrer. So auch wieder in dieser Woche. Am Hauptbahnhof, den nahezu alle Stadtbusse auf ihrem Linienweg passieren, stehen Stadtwerke-Mitarbeiter und reichen die Flaschen durch das Fenster an.

Auch die Klimaanlagen der Busse laufen in diesen Tagen auf Hochtouren und verschaffen eine Abkühlung von der Hitze. Sie kühlen den Innenraum um etwa drei Grad gegenüber der Außentemperatur herunter.
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Bei hohen Temperaturen ist es wichtig, für ausreichend Flüssigkeit zu sorgen. Denn wer bei Hitze körperlich aktiv ist, kann bis zu zwei Liter pro Stunde ausschwitzen. Selbst beim sommerlichen Spaziergang oder beim Sonnenbaden geht über die Haut unbemerkt Flüssigkeit verloren. Mindestens zwei Liter Wasser pro Tag braucht man jetzt, um die Verluste zu ersetzen, bei körperlicher Anstrengung kann es deutlich mehr sein.

Entscheidend ist jedoch nicht nur, wie viel, sondern auch was man trinkt. Mit dem Schweiß gehen Mineralstoffe verloren: neben Kalium und geringen Mengen anderer Mineralstoffe vor allem Natrium. Studien zeigen, dass Getränke mit Natrium für einen schnelleren Ausgleich der Flüssigkeitsbilanz sorgen, da Natrium Wasser im Körper bindet. Gerade bei Hitze sind mineralstoffreiche Mineral- und Heilwässer mit ausreichend Natrium ideal. Sie ersetzen nicht nur Flüssigkeit, sondern auch die ausgeschwitzten Mineralstoffe und sorgen dafür, dass der Wasserhaushalt schnell wieder ins Lot kommt.

Bei großer Hitze oder beim Sport kann man bis zu drei Liter pro Stunde ausschwitzen. Jeder Liter Schweiß enthält etwa ein Gramm Natrium – deshalb schmeckt Schweiß salzig. Löscht man den Durst dann nur mit natriumarmen Getränken, kann es zu einem Natriummangel kommen. Mögliche Folgen sind geringere Leistungsfähigkeit, Muskelkrämpfe, Nieren- und Kreislaufprobleme.

Gut zu wissen: Natrium und Blutdruck
Nicht jeder Mensch reagiert empfindlich auf Salz (Natriumchlorid). Nur 10-20 Prozent der Menschen mit normalem Blutdruck und 30-50 Prozent derer mit erhöhtem Blutdruck gelten als salzempfindlich. So können auch Menschen mit erhöhtem Blutdruck durchaus natriumhaltige Wässer trinken. Zumal in den meisten Heilwässern Natrium nicht als Kochsalz vorkommt, sondern an Hydrogencarbonat gebunden ist. Und Natrium-Hydrogencarbonat-haltige Wässer erhöhen den Blutdruck nicht, wie Studien zeigen.

Wie viel Natrium ein Wasser enthält, zeigt das Flaschenetikett. Weitere Informationen unter www.heilwasser-ratgeber.de


Titelbild: SWMS