Falschgeld an Schulen im Umlauf

– Der Plan war, einen Kumpel mit Requisiten-Geld zu foppen.

Aufgegangen ist das für einen 19-jährigen Coesfelder nicht. Stattdessen bekam er am Montag (10.2.20) Besuch von der Polizei. Mitgebracht hatte diese einen Durchsuchungsbeschluss. Denn der Tatverdächtige hat Falschgeld an einer Schule in Umlauf gebracht.

Aktuell stellt die Polizei an weiterführenden Schulen in Coesfeld und Senden fest, dass sogenanntes “Prop Movie Money” im Umlauf ist. In diesem Zusammenhang hat sie mehrere Strafverfahren eröffnet. Die Banknoten sind als Falschgeld einzuordnen. Die Polizei weist darauf hin, dass es eine Straftat ist, die Blüten in Verkehr zu bringen. Darunter fällt auch die Weitergabe an andere Personen.

Wer im Besitz von Falschgeld ist, sollte sich dessen bewusst sein.

So kann jeder die falschen Geldnoten auf Echtheit überprüfen:

   – Mit einer Prüfung nach dem Prinzip “Fühlen-Sehen-Kippen” sind

     derartige Noten sofort zu erkennen und von echten Banknoten zu

     unterscheiden.

   – Bei den Prop Money Banknoten ist der Schriftzug “Prop Copy oder

     “Copy” auf der Vorder- oder Rückseite abgedruckt.

   – Die Movie Money Banknoten zeigen den Aufdruck “THIS IS NOT

     LEGAL: IT IS TO BE USED FOR MOTION PROPS”.