12.000 Deutsche warten auf Rückreise. Deutsche in Peru vergessen.

Erste Rückholpetition zeigt Wirkung: Nachdem über 18.000 Menschen in einer openPetition auf die verheerende Situation deutscher Touristen in Neuseeland aufmerksam machten, konnten sich das Auswärtige Amt sowie die neuseeländische Regierung auf ein Rückholprogramm einigen. Zahlreiche Deutsche Urlauber sitzen seit Wochen in Neuseeland fest.

Die Regierung des Inselstaates hatte ausländische Rückholflüge wegen des landesweit geltenden Reiseverbotes zunächst gestoppt. Bei vielen Gestrandeten wurden die finanziellen Mittel knapp und sie befürchteten auf der Straße zu landen, kritisiert der Initiator der openPetition “Take us home to Germany”

Petitionen fordern Rückreise von anderer Seite der Welt: Peru und Australien
Nun ist Bundesaußenminister Heiko Maaß gefragt, Druck auf die Australische und Peruanische Regierung auszuüben. Hier warten noch immer tausende deutsche Touristen auf ihre Heimkehr.

Während sich in Australien bereits ein erfolgreiches Rückholprogramm abzeichnet, bleiben Urlauber in Peru auf der Strecke: Ein Münchner fordert in seiner openPetition deshalb von der deutschen Regierung und insbesondere dem auswärtigen Amt, die sofortige Umsetzung des versprochenen Rückholprogramms für Peru. Dabei findet er deutliche Worte: “Nur die deutsche Regierung hat es bis heute versäumt […] deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger schnellstmöglich aus dem Gebiet auszufliegen.”

Links zu den Petitionen:
Neuseeland: www.openpetition.de/!neuseeland
Australien: www.openpetition.de/!australien
Peru: www.openpetition.de/!PeruHeimkehr


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