„Greven blüht auf“- Aden verteilt Saatgutmischungen für mehr Artenschutz

Im Rahmen der CDU-Aktion „Greven blüht auf“ verteilt der CDU-Bürgermeisterkandidat, Dietrich Aden, in den kommenden Wochen Saatgutmischungen an Bürgerinnen und Bürger, um mehr Bewusstsein für Biodiversität im städtischen Raum zu schaffen. Unterstützt wird er hierbei von CDU-Ratsfrau Uta Ahrens.

Bei der CDU-Aktion „Greven blüht auf!“ können Bürgerinnen und Bürger den Balkon oder Garten bienenfreundlich mit Saatmischungen gestalten.

Die Samentüten „Lebensraum Bienen“ enthalten eine einjährige Mischung; unter anderem mit folgenden Samen: Dill, Phacelia, Kornblume, Ringelblume, Klatschmohn, Borretsch, Malve.

Die Samen können bis September ausgesät werden. Wer kostenlos Saatgutmischungen haben möchte, kann sich melden an: info@dietrich-aden.de

„Wir müssen das Bewusstsein für den Artenschutz schärfen. Es ist aber wichtig, dass nicht nur Privatpersonen ihre Flächen artenreicher gestalten, sondern auch die Stadt Greven eine Vorreiterrolle in der naturnahen Grünflächengestaltung einnimmt und sich so die Sichtweise auf das öffentliche Grün verändert“, erläutert Aden die Hintergründe der Aktion „Greven blüht auf“. Denn die Kommune wirkt mit nahezu all ihren Aktivitäten auf die biologische Vielfalt ein. Jede neue Straße und Stadtentwicklungsmaßnahme hat direkte Auswirkungen auf Boden, Vegetation und Mikroklima. Werden biodiversitätsrelevante Gesichtspunkte frühzeitig berücksichtigt, können negative Einwirkungen minimiert und neue Strukturen zum Erhalt der biologischen Vielfalt geschaffen werden. Urbane Grünflächen wie Parks, Gärten, Gewässer, Stadtwälder oder Brachflächen bieten unterschiedlichste Lebensräume und somit beste Voraussetzungen für großen Artenreichtum.

Als Bürgermeister würde sich Dietrich Aden dafür einsetzen, dass die Stadt Greven

Mitglied im Bündnis „Kommune für biologische Vielfalt“ wird. „Durch die Mitgliedschaft wird die Umsetzung des ökologischen Grünflächenmanagements auf kommunaler Ebene unterstützt. Ungenutzte städtische Flächenpotenziale können so mehr Natur in der Stadt realisieren. Ich denke hierbei an Schulhöfe, Sportplätze oder Gewerbegebiete“, so Aden.

Auch Wegerandstreifen können dabei eine wichtige Rolle spielen. So könnten lineare Biotopstrukturen wie Wege-, Feld- und Uferränder im Eigentum der Kommunen verstärkt für die Umsetzung von Kompensationsverpflichtungen genutzt werden. Die Kompensation auf Wegeseitenstreifen mindert die Inanspruchnahme von land- und forstwirtschaftlich genutzten Böden und fördert effektiv die Wiedervernetzung von Lebensräumen.

Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, aber auch die Möglichkeit zum aktiven Mitwirken durch die Bürgerinnen und Bürger ist dabei von zentraler Bedeutung. Ziel ist es, u.a. ökologische Standards für die Bewirtschaftung öffentlicher Grünflächen zu etablieren und somit die biologische Vielfalt in der Stadt Greven zu erhöhen.