Endsee (ots) –
Die bk Group AG widerspricht den öffentlichen Darstellungen des ehemaligen Gesellschafters und Geschäftsführers der THE GROW GmbH, Bernhard Schindler, und stellt klar: Nach Einschätzung des Unternehmens war die wirtschaftliche Schieflage der Gesellschaften bereits vor der Rückübertragung der Anteile im Jahr 2025 gegeben.
Nicht geleistete Kaufpreiszahlung führte zur Rückübertragung
Die bk Group AG hatte ihre Beteiligung an der THE GROW GmbH im August 2023 vollständig an eine Gesellschaft im Einflussbereich von Bernhard Schindler veräußert.
Nachdem eine vertraglich vereinbarte Zahlung im Februar 2025 trotz mehrfacher Ankündigungen ausblieb, gingen die Anteile entsprechend der vertraglichen Regelung zurück an die bk Group AG.
Ein von Bernhard Schindler angestrengtes Eilverfahren wurde durch das Landgericht Landshut (Az.: 91O 967/25) abgewiesen.
„Wirtschaftliche Realität wich deutlich von öffentlichem Bild ab“
Nach der Rückübertragung wurde die wirtschaftliche Lage der Gesellschaften umfassend analysiert. Nach Einschätzung der bk Group AG zeigte sich dabei ein deutlich angespanntes Gesamtbild.
„Die wirtschaftliche Realität, die wir vorgefunden haben, wich aus unserer Sicht in wesentlichen Punkten von dem zuvor öffentlich vermittelten Bild ab“, erklärt Gerold Wolfarth, Vorstand der bk Group AG.
Zentrale Feststellungen der Prüfung
Im Rahmen der Auswertung ergaben sich aus Sicht der bk Group AG unter anderem folgende Punkte:
– Nicht erstellte, überfällige Jahresabschlüsse und eine eingeschränkte steuerliche Dokumentation
– Eine nur teilweise belastbare Buchhaltung
– Fortlaufende Verluste über mehrere Geschäftsjahre
– Abweichungen zwischen kommunizierten und tatsächlich feststellbaren Kennzahlen
– Umfangreiche Verbindlichkeiten gegenüber einer Vielzahl von Gläubigern
Nach aktuellem Kenntnisstand wurden im Insolvenzverfahren Forderungen in erheblicher Größenordnung angemeldet.
Kapitalgeber berichten von abweichenden Erwartungen
Der bk Group AG liegen Schilderungen mehrerer Kapitalgeber vor, die ihre Investitionsentscheidungen auf Grundlage eines positiven wirtschaftlichen Gesamtbildes getroffen haben, wie es unter der damaligen Geschäftsführung von Bernhard Schindler vermittelt worden sei.
In einzelnen Fällen wurde berichtet, dass sich die Kommunikation nach Aufforderung fälliger Zinszahlungen deutlich verändert habe. Diese Aussagen geben die jeweilige Wahrnehmung der Beteiligten wieder.
Aufarbeitung teilweise erschwert
Die vollständige Nachvollziehbarkeit einzelner Geschäftsvorgänge aus der Zeit der Geschäftsführung von Bernhard Schindler war nach Einschätzung der bk Group AG nur eingeschränkt möglich.
„Wir haben uns intensiv um Transparenz bemüht, mussten jedoch feststellen, dass sich nicht alle wirtschaftlichen Zusammenhänge abschließend rekonstruieren lassen“, so Wolfarth.
bk Group weist Vorwürfe entschieden zurück
Die bk Group AG weist ausdrücklich Darstellungen zurück, wonach die Insolvenz ursächlich auf Entscheidungen nach der Rückübertragung zurückzuführen sei.
„Die von uns eingeleiteten Schritte waren eine unmittelbare Reaktion auf die vorgefundene Situation und rechtlich geboten“, betont Wolfarth.
Fokus auf Verantwortung und Aufklärung
Die bk Group AG sieht ihre Aufgabe darin, die Sachlage transparent darzustellen und Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden, Gläubigern und der Öffentlichkeit wahrzunehmen.
Das Unternehmen ist seit über 26 Jahren am Markt tätig und steht nach eigener Auffassung für nachhaltige Unternehmensführung und belastbare wirtschaftliche Strukturen.
Fazit
Nach Einschätzung der bk Group AG war die wirtschaftliche Situation der THE GROW GmbH bereits vor der Rückübertragung der Anteile kritisch.
Die nun vorgelegte Einordnung dient der sachlichen Klärung vor dem Hintergrund unterschiedlicher öffentlicher Darstellungen. Der offizielle Schlussbericht ist auf der bk Group Webseite nachzulesen. (https://ots.de/A7BHN9)
Die Ausführungen basieren auf den der bk Group AG vorliegenden Unterlagen sowie den im Rahmen der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen.
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Christina Plaßwig
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