Autozulieferer IFA mit neuer Führungsspitze

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Haldensleben (ots) –

Der Antriebswellenspezialist IFA hat seine Unternehmensführung neu aufgestellt. Die beiden Geschäftsführer Jan-C. Maser und Stefan Bultmann bilden künftig eine Doppelspitze. Der bisherige CEO Robert Roiger übernimmt neue Aufgaben innerhalb der AEQUITA. Die internationale Beteiligungsgruppe hatte die IFA Ende 2021 übernommen. Unterstützt wird das neue Führungsduo von einem hochkarätig besetzten Beirat.

Der Wechsel an der Unternehmensspitze war seit Längerem geplant und ist zum Jahreswechsel vollzogen worden. Der bisherige COO Stefan Bultmann verantwortet neben den Werken künftig auch den Bereich Entwicklung. Der ausgebildete Wirtschaftsingenieur hat umfassende Erfahrung in Industrie und Beratung und war in verschiedenen operativen Führungspositionen im In- und Ausland tätig. Zum Aufgabenbereich des bisherigen CFO Jan-C. Maser, ebenfalls Wirtschaftsingenieur, zählen neben Finanzen und Einkauf nun auch der Vertrieb des Komplettanbieters für Antriebstechnologien. Neben seinem Industrie- und Beratungshintergrund verfügt Maser über besondere Expertise in der Transformation und Neuausrichtung von Unternehmen in der Automobilindustrie.

Beide Geschäftsführer dankten Roiger für sein Engagement, mit dem er einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Turnaround im zurückliegenden Jahr geleistet habe. „Wir freuen uns, dass Robert Roiger die weitere Entwicklung der IFA künftig aus dem Beirat heraus mit begleiten und gestalten wird“, so Jan-C. Maser.

Der dreiköpfige Beirat steht unter dem Vorsitz von Dr. Andreas Wendt. Der frühere BMW-Vorstand bekleidete vor seiner aktiven Zeit bei dem Autobauer unter anderem verschiedene Führungspositionen beim Zulieferer Bosch. Sein Gremiumskollege Dr. Mathias Hüttenrauch war Vorstand beim Automobiltechnik-, Stahlproduktions- und Maschinenbauunternehmen Benteler. Derzeit ist er Europa- Chef des chinesischen Batterieherstellers CATL.

„Die erstklassige Expertise unseres Beirats wird uns helfen, die Ertragskraft und Wettbewerbsfähigkeit der IFA im laufenden Jahr kontinuierlich weiter zu verbessern“, so Maser. So will das Unternehmen sein Gelenkeportfolio in den nächsten Monaten weiterentwickeln, außerdem ist die Umstellung der Produktion auf neue Produkte sowie die Erweiterung von Fertigungskapazitäten geplant.

Über die IFA Group:

Die IFA Group entwickelt und produziert Antriebswellen für die Automobilindustrie. Das ursprüngliche Unternehmen „IFA-Gelenkwelle“ geht im Jahr 1959 aus der Zusammenlegung von drei verstaatlichten Maschinenbaubetrieben in Haldensleben (Sachsen-Anhalt) hervor. Heute zählt der Automobilzulieferer mit rund 2.200 Beschäftigten an sieben Standorten (Deutschland, USA, China und Polen) zu den führenden Zulieferern der Automobilindustrie und ist unter anderem Marktführer für Längswellen in Europa und den USA.

Pressekontakt:
Kathrin Krull
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Quelle: ots