E-Commerce Experte verrät: So können Dropshipping-Anfänger von den Erfahrungen aus der Weihnachtszeit profitieren

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Oldenburg (ots) –

Weihnachten ist vorbei und damit kehrt bei vielen Dropshipping-Händlern eine Katerstimmung ein. Erschöpft vom alten Jahr lehnen sie sich jetzt zurück und schieben die Datenanalyse aus dem vergangenen Weihnachtsgeschäft vor sich her – ein fataler Fehler, der jetzt schon den Umsatz im kommenden Winter beeinflussen kann.

„Einige Onlinehändler ruhen sich am Anfang des Jahres zu sehr aus – dabei ist jetzt der perfekte Zeitpunkt für eine gründliche Analyse, um mögliche Fehler aus dem letzten Jahr zu vermeiden“, erklärt Torben Baumdick, langjähriger Berater und Autor für E-Commerce und Online-Marketing. Wie Onlinehändler jetzt Schritt für Schritt vorgehen sollten, um ihre Zahlen im nächsten Jahr noch weiter zu verbessern, verrät Torben Baumdick in diesem Artikel.

Ein entscheidender Blick auf die Lieferanten und Kunden

Gleich zu Jahresbeginn sollten die Daten des vergangenen Weihnachtsgeschäfts analysiert werden. Sie geben Auskunft über die Verkaufszahlen und den Erfolg der Marketingaktivitäten. Anhand dieser Analyse lässt sich ableiten, welche Aktionen erfolgreich waren und wo Verbesserungspotenzial vorhanden ist. So lassen sich in der kommenden Saison Plattformen besser nutzen, die in der Vergangenheit am effektivsten waren. Über die Verkaufszahlen lassen sich die Produkte mit der höchsten Nachfrage herausfinden. Diese Erkenntnisse sollten unbedingt in die Planung des Einkaufs für das kommende Jahr einfließen. Zudem lässt sich aus dem Traffic der Marketingmaßnahmen erkennen, welche Ansprache bei der Zielgruppe am erfolgreichsten war.

Beim Dropshipping kommt auch der reibungslosen Zusammenarbeit mit den Lieferanten und Agenten eine große Bedeutung zu. Deshalb ist es wichtig, die Performance aus dem letzten Jahr zu analysieren. Wurden die Waren termingerecht geliefert oder gab es Lieferengpässe? Probleme mit der Zuverlässigkeit der Partner fallen letztendlich auf den Besitzer des Onlineshops zurück und haben damit gravierende Auswirkungen auf das Vertrauen und das Image der Marke. In solchen Fällen lohnt es sich, einen Wechsel des Lieferanten in Erwägung zu ziehen, denn dadurch lässt sich das Risiko erneuter Engpässe reduzieren.

Darüber hinaus können Dropshipping-Anbieter aus den Kundenerfahrungen zahlreiche Erkenntnisse ziehen. Gerade nach dem Weihnachtsgeschäft lohnt es sich deshalb, Feedback von Kunden in Form von Umfragen einzuholen oder eingegangene Bewertungen zu analysieren. Die Rückmeldungen helfen, mögliche Schwachstellen im Bestellprozess zu erkennen und zu beheben. Hier gewinnen Onlinehändler wichtige Hinweise darüber, wie und ob sie ihren Kundenservice optimieren können. Zudem hilft das Feedback der Kunden, mögliche Schwächen der Produkte zu identifizieren und diese vom Hersteller beseitigen zu lassen. In manchen Fällen ist es dann sogar ratsam, andere Dropshipping-Lieferanten in Erwägung zu ziehen, die vielleicht sogar eine bessere Produktqualität zu besseren Konditionen anbieten.

Optimierung der Webseite

Nicht zuletzt ist die technische Performance des eigenen Internetauftritts wichtig. Die Server müssen den erhöhten Traffic in der Hochsaison zuverlässig bewältigen. Gab es hier im vergangenen Weihnachtsgeschäft Probleme, sind Updates oder eine nutzerfreundlichere Gestaltung der Webseite unabdingbar. Die Effizienz lässt sich durch neue Tools und Technologien steigern. Zunehmend wichtig wird in diesem Bereich die Nutzung von künstlicher Intelligenz. Für die Auswertung von Kundenbewertungen eignen sich beispielsweise Tools wie stamped.io, die außerdem dafür sorgen, dass positive Bewertungen im jeweiligen Dropshipping-Onlineshop angezeigt werden und damit Vertrauen bei potenziellen Kunden erzeugen. Dieses Tool lässt sich unkompliziert mit nur einem Klick über den Shopify-App-Store in den Shop integrieren. Positive Bewertungen zeigen, dass Transparenz bei diesem Shop großgeschrieben wird, was zusätzlich zu einer Steigerung der Conversion Rate beiträgt. Letzteres gehört zu den wichtigsten Zielen, die ein Onlinehändler verfolgt. Generell ist es empfehlenswert, sich regelmäßig über neue Tools und technische Neuerungen zu informieren.

Auf keinen Fall sollten sich Onlinehändler auf den Erfolgen der letzten Saison ausruhen. Ganz im Gegenteil: Auch weniger erfolgreiche Zeiten bieten die Chance, entsprechende Lehren für die Zukunft zu ziehen.

Über Torben Baumdick:

Torben Baumdick ist Geschäftsführer der BAUMDICK GmbH. Die digitale Beratungsfirma hilft Menschen bei der Gründung ihrer Selbstständigkeit im E-Commerce und zeigt ihnen, wie sie sich ein sicheres, zweites Standbein aufbauen. Seit über vier Jahren bietet die BAUMDICK GmbH bereits ihr einzigartiges Mentoring an und wurde zuletzt sogar von FOCUS-Business als „Wachstumschampion 2024“ ausgezeichnet. Weitere Informationen unter: https://www.baumdick.de/

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