FW-DO: Feuerwehr Dortmund gründet Fachdienst-Zug ATF

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Dortmund (ots) –

Mit Beginn des Monats Februar hat die Freiwillige Feuerwehr Dortmund durch die Gründung der neuen Einheit Fachdienst-Zug ATF nochmal Zuwachs bekommen. Die nun 22´te Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund ist offiziell zum 01. Februar 2024 in Dienst gestellt worden und umfasst aktuell 14 Fachdienste.

Diese bringen zum Teil schon feuerwehrtechnische Kenntnisse und Ausbildungen mit. Alle Personen verfügen zudem über einen naturwissenschaftlichen Hintergrund, z. B. in Form eines Hochschulabschlusses in Chemie oder Biologie, aber auch nichtakademische Naturwissenschaftler, z. B. Chemielaboranten befinden sich unter den Fachdiensten.

Durch die Gründung soll zudem ein „breiterer“ Einsatz der Fachberater ermöglicht werden. Eigentlich sind Fachberater in der Unterstützungsabteilung angesiedelt und können daher nicht im Gefahrenbereich oder unter Atemschutz eingesetzt werden. Mit der Gründung der neuen Einheit schaffen wir als Feuerwehr Dortmund nun die Möglichkeit, Fachberater direkt in die Einsatzabteilung aufzunehmen und nennen diese Personengruppe dann Fachdienste.

Stationiert ist die Einheit der Freiwilligen Feuerwehr an der Feuer- und Rettungswache 8 in Eichlinghofen, auch Umweltwache genannt.

Alarmiert wird der Fachdienste-Zug ATF zusammen mit der Analytischen Task Force Dortmund. Gemeinsam mit den Kräften der Feuerwache 8 und des ABC-Erkunders des LZ 12 (Aplerbeck) rücken die Fachdienste zu verschiedensten Einsätzen aus. Der Unterschied zum normalen ABC-Einsatz besteht hierbei in der Informationslage über die Gefahrstoffe. Sollte es sich um unbekannte Stoffe und eine Lage der Gefahrenabwehr handeln, kann die ATF ausrücken und mit verschiedensten Methoden Analysen zur Identifikation eines Stoffes oder zum Ausschluss einer Gefahrenlage, durchführen. Die Fachdienste haben hierbei vor allem die Aufgabe die Analyse zu begleiten, die Ergebnisse auszuwerten und zu interpretieren sowie die Einsatzleitung hinsichtlich entsprechender Maßnahmen zu beraten.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Dortmund
Pressestelle
Oliver Körner
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Quelle: ots