HZA-MS: Hauptzollamt Münster durchsucht Transportfirma im Münsterland / Verdacht der illegalen Beschäftigung mehrerer Ausländer und der Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen

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Münster (ots) –

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Münster durchsuchten Beamtinnen und Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamtes Münster in der heutigen Nacht das Firmengelände, Büro- und Privaträume eines Geschäftsinhabers, der im Verdacht steht, seit Jahren ausländische Leiharbeitnehmer illegal zu beschäftigen und Sozialversicherungsbeiträge zu hinterziehen.

An der Maßnahme waren insgesamt 220 Einsatzkräfte des Hauptzollamtes Münster sowie weiterer Hauptzollämter, die Staatsanwaltschaft Münster sowie mehrere Dolmetscher und weitere Behörden wie die Ausländerbehörde, Arbeitsagentur, Polizei und das Technische Hilfswerk zur Unterstützung vor Ort beteiligt. Im Konvoi von etwa 30 Einsatzwagen begann der Zoll den Einsatz gegen 3 Uhr.

Im Laufe der Durchsuchungen wurden ein Führerschein und zwei Waffen sichergestellt, bei denen sich der Verdacht der Fälschung bzw. des illegalen Besitzes ergab.

„Der heutigen Maßnahme waren Observationsmaßnahmen der FKS des Hauptzollamtes Münster seit 2021 vorausgegangen. Ein zusätzlicher anonymer Hinweis bekräftigte die bisherigen Ermittlungsergebnisse“, teilt Pressesprecherin des Hauptzollamtes Münster Nicole Thomsen mit.

Im Hauptzollamt Münster haben die Ermittler ein Vernehmungszentrum eingerichtet, um möglichst viele Arbeitnehmer schnellstmöglich zu befragen.

Auch die Auswertung der sichergestellten Unterlagen und weiterer Asservate folgt nun. Die weiteren Ermittlungen der FKS des Hauptzollamtes Münster im Auftrag der Staatsanwaltschaft Münster dauern an.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Münster
Nicole Thomsen
Telefon: 0251 / 4814 – 1309
E-Mail: [email protected]
www.zoll.de

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Quelle: ots