Metroplan führt gemeinsam mit der Hamburg School of Business Administration eine Studie zu Trends im Standortauswahlprozess von Unternehmen durch / Den Trends der Branche auf der Spur

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Hamburg (ots) –

Gemeinsam mit einem Team aus Studierenden der Hamburg School of Business Administration (HSBA) hat das Hamburger Beratungs- und Planungsunternehmen Metroplan GmbH eine Studie zu aktuellen Trends im Standortauswahlprozess von Unternehmen umgesetzt. Die Studie, die von Prof. Dr. Max Johns, Vizepräsident für Forschung & Internationales der HSBA, begleitet wurde, stellt heraus, dass wirtschaftliche Faktoren nach wie vor den größten Einfluss auf die Standortauswahl von Unternehmen haben. Auch weitere Aspekte wie Nachhaltigkeit und stabile Lieferketten haben in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass sich das norddeutsche Unternehmen in seiner Arbeit bereits mit den wichtigen Themen und Faktoren bei der Standortauswahl auseinandersetzt.

Metroplan erhält durch Studie unverfälschte Einblicke in den Standortauswahlprozess

Der Geschäftsführer von Metroplan, Dr. Manuel Schrapers, sieht die Kollaboration und die Ergebnisse der Studie als Gewinn für die eigene Beratungsdienstleistung an. Es wird ungeschönt dargelegt, welche Faktoren die Standortauswahl in Unternehmen beeinflussen. „Durch die Zusammenarbeit mit der HSBA haben wir objektive Einblicke zu aktuellen Branchentrends von Standortfaktoren gewonnen“, erklärt Dr. Schrapers. „Diese Momentaufnahme bestätigt uns in unserem Handeln und wir sind gespannt, wie sich die Branche zukünftig entwickeln wird“, führt der CEO des technischen Beratungsunternehmens weiter aus.

Auch die Studierenden der HSBA profitierten von der Zusammenarbeit mit Metroplan. Sie konnten sich im Rahmen der Forschungsarbeit ein Bild von der Arbeit in einem technischen Beratungsunternehmen machen. „Für Studierende ist es super, etwas Praktisches mit einem Unternehmen umzusetzen, anstatt nur theoretisch zu arbeiten. Die Kooperation war hervorragend“, meint Frederic Jörgens, einer der Studierenden aus dem Team.

Niedrige Löhne schlagen nicht alles

Im Rahmen der Forschungsarbeit deckte Metroplan gemeinsam mit den Studierenden auf, dass wirtschaftliche Faktoren wie Währungssicherheiten, Steuervorteile und Lohnkosten nach wie vor den größten Effekt auf die Entscheidung für oder gegen einen Produktions- oder Lagerstandort haben. Dennoch ist sich Prof. Dr. Johns sicher, dass „niedrige Löhne nicht alles schlagen“. Die durchgeführte Trendanalyse zu Standortfaktoren zeigt, dass die Aspekte Nachhaltigkeit und Umweltbelastung sowie eine zuverlässige Lieferkette in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Spätestens seitdem es während der Corona Pandemie zu Lieferengpässen verschiedenster Güter kam, achten Unternehmen bei der Wahl eines neuen Standortes vermehrt auf Faktoren, die eine stabile Lieferkette beeinflussen.

Unternehmen besitzen ein neues Bewusstsein für ihr Makroumfeld

Neben der steigenden Relevanz von funktionierenden Lieferketten und Nachhaltigkeitsthemen ergab die Studie auch, dass sich die Effekte politischer Spannungsfelder wesentlich schwächer auf die Entwicklungen am internationalen Markt auswirken als angenommen, da sich Unternehmen frühzeitig auf politische Entwicklungen einstellen. Laut Dr. Schrapers seien Unternehmen gegenüber besonderen Ereignissen und politischen Situationen sensibilisiert. Prof. Dr. Johns spricht von einem „neuen Bewusstsein für das Makroumfeld von Unternehmen“.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Johns, führten die Studierenden der HSBA Josie Kröger, Eddi Dudek, Frederic Jörgens, Lukas Netz und Bastian Thorwarth eine quantitative Feldstudie durch und ergänzten die Ergebnisse durch mehrere Interviews mit Expert:innen der Logistikbranche. Im Rahmen der Studie wurden die Standortfaktoren Wirtschaft, Politik, Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Lieferkette, Marke und Umwelt auf ihre generelle Relevanz und auf deren Status als Trend hin untersucht.

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Frederik Simonet
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Quelle: ots