27 November 2021

Michael Kohlmann gibt Aufgebot für Davis Cup-Finals bekannt

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Hamburg (ots) –

Michael Kohlmann hat sein Team für die Davis Cup by Rakuten Finals (25. November bis 5. Dezember) in Innsbruck nominiert. Der deutsche Kapitän wird die Endrunde des traditionsreichen Nationenwettbewerbs mit Jan-Lennard Struff, Dominik Koepfer, Peter Gojowczyk, Kevin Krawietz und Tim Pütz bestreiten.

„Die fünf Jungs brennen für die Finals und freuen sich, für die Nationalmannschaft und die deutschen Fans zu spielen. Wir können in dieser Konstellation viel erreichen und sind in der Breite gut aufgestellt“, gibt sich Davis Cup-Kapitän Michael Kohlmann zuversichtlich. „Struffi, Dominik und Gojo zeigen auf der Tour immer wieder, wie stark sie sind. Darüber hinaus kommen die drei viel über ihre Emotionen und können für Deutschland schon mal über sich hinauswachsen. Dazu haben wir mit Kevin und Tim zwei absolute Weltklasse-Doppelspieler dabei, die in den wichtigen Momenten punkten können“, so Kohlmann weiter.

Struff führt deutsches Team als erfahrenster Spieler an

Angeführt wird das Team von Jan-Lennard Struff (ATP Ranking 53), der bereits zum elften Mal die deutschen Farben im Davis Cup vertreten wird und mit seinen zwei Siegen gegen Weißrussland 2020 entscheidend für den Finaleinzug war. „Für Deutschland zu spielen ist immer eine Ehre für mich. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit im Team“, so der Deutsche.

Im Einzel folgen auf Jan-Lennard Struff noch Dominik Koepfer (ATP Ranking 62) und Peter Gojowczyk (ATP Ranking 86). Für Koepfer wird es der zweite Auftritt im Davis Cup-Team sein. Der 27-Jährige holte 2020 im letzten Einzel für Deutschland einen Punkt gegen Weißrussland. Darüber hinaus erreichte der Linkshänder in diesem Jahr unter anderem das Halbfinale beim ATP 500er in Acapulco sowie das Viertelfinale des ATP 250er in Genf. Mit Rang 50 erspielte sich der 32-Jährige in diesem Jahr zudem das bisher beste Ranking seiner Karriere.

Peter Gojowczyk, dessen erster Einsatz im Davis Cup schon über sieben Jahre zurückliegt, hat in der laufenden Saison mit zwei Halbfinalteilnahmen in Metz und Montpellier (beides ATP 250) sowie dem Erreichen des Achtelfinals bei den US Open beachtliche Erfolge erzielt.

Krawietz und Pütz mit makelloser Davis Cup-Bilanz

Komplettiert wird das Team von den Doppelspezialisten Kevin Krawietz (ATP Doppel Ranking 12) und Tim Pütz (ATP Doppel Ranking 25), die beide über eine makellose Davis Cup-Bilanz verfügen. Krawietz gehörte wie Struff und Koepfer zum deutschen Aufgebot, das sich 2020 in Düsseldorf für die Finals qualifiziert hatte. Zusammen mit Andreas Mies holte er damals einen wichtigen Punkt für Deutschland.

Tim Pütz konnte alle seine bisher vier Davis Cup-Matches im Doppel an der Seite von Jan-Lennard Struff gewinnen. Auch seine Saison kann sich sehen lassen: Der 33-Jährige gewann die Turniere in Estoril, Lyon und in Hamburg und erreichte unter anderem das Halbfinale bei den Masters-Turnieren in Madrid und Indian Wells. In diesem Jahr bildeten Pütz und Krawietz bei den Olympischen Spielen in Tokio ein Team, das sich bis ins Achtelfinale spielte.

Alexander Zverev weiterhin nicht dabei

Auf die Teilnahme von Alexander Zverev muss Michael Kohlmann erneut verzichten. Der aktuell beste deutschen Spieler hatte schon von Beginn an gesagt, dass er nicht am reformierten Davis Cup-Finale teilnehmen werde. „Nach einer langen Saison mit den Olympischen Spielen und den ATP Finals, gibt es nur eine kurze Pause bevor die Saison in Australien losgeht. Beim ATP Cup Anfang 2022 wird Sascha dann auch wieder die deutschen Farben repräsentieren. Deshalb ist es für ihn unmöglich, in Innsbruck anzutreten. Er liebt es dem Team beim Davis Cup zu helfen und für sein Land zu spielen, aber das Format und das Datum lassen eine Teilnahme in diesem Jahr nicht zu“, so die Begründing von Sergej Bubka, Manager von Alexander Zverev.

Der Traditionswettbewerb wird in diesem Jahr zum zweiten Mal im neuen Format mit einer Qualifikationsrunde und einer Finalwoche ausgetragen. Deutschland hatte sich im März 2020 in Düsseldorf mit einem 4:1-Erfolg über Weißrussland das Ticket für die Davis Cup Finals in Innsbruck gesichert. Damit kämpft das Team von Michael Kohlmann als eine von 18 Mannschaften um den traditionsreichen Titel.

Wie wird gespielt?

In Innsbruck werden die Gruppen F (Deutschland, Österreich, Serbien) und C (Frankreich, Großbritannien, Tschechien) ausgetragen. Die DTB-Auswahl startet am 27. November gegen Serbien in den Wettbewerb. Die Begegnung gegen das serbische Team, das in den letzten Jahren von Ausnahmespieler Novak Djokovic angeführt wurde, ist für ca. 16.00 Uhr angesetzt. Einen Tag später tritt die deutsche Mannschaft gegen den Gastgeber aus Österreich an. Die beiden Gruppensieger spielen dann am 30. November um einen Platz im Halbfinale, das genauso wie das Finale in Madrid ausgetragen wird. Auch die zwei besten Gruppenzweiten haben noch Chancen auf den Verbleib im Wettbewerb. In den Viertelfinals in Madrid treten die Sieger der Gruppe A und B gegen die zweitplatzierten Mannschaften mit der besten Bilanz an.

Neben Innsbruck und Madrid ist auch Turin weiterer Austragungsort der Davis Cup-Finals. In der Pala Alpitour Arena in Turin finden die Gruppenspiele der Gruppe D (Kroatien, Australien, Ungarn) und E (USA, Italien, Kolumbien) sowie ein Viertelfinale statt. In der spanischen Hauptstadt werden neben den Gruppenspielen (Gruppe A: Spanien, Russland, Ecuador und B: Kanada, Kasachstan, Schweden) zwei der insgesamt vier Viertelfinals sowie die Halbfinals und das Endspiel ausgespielt. Alle Matches werden auf Hartplatz ausgetragen, jede Begegnung besteht aus zwei Einzeln und einem Doppel.

Hier finden Sie den aktuellen Spielplan der Davis Cup by Rakuten Finals: www.daviscupfinals.com/schedule/. Tickets für die Events können unter www.daviscupfinals.com/ticketing erworben werden.

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Quelle: ots