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Dienstag, Oktober 4, 2022

Sixt wird teurer – und will in Spanien auf Shoppingtour gehen

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Deutschlands größter Autovermieter, Sixt, geht nach einem Gewinnanstieg im dritten Quartal mit gedämpfter Zuversicht ins kommende Jahr.

Zwar erwarte man auch für 2010 ein positives Ergebnis, konkrete Prognosen wolle Konzernchef Erich Sixt in München aber nicht abgeben. "Ich bin nicht so euphorisch für 2010, wie Manche es sind, und wie es die Börse im Augenblick ist." Es gebe noch erhebliche konjunkturelle Risiken.

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Auch falle das vierte Quartal traditionell schwächer aus, als der Rest des Jahres. "Wir können nichts daran ändern, dass es die Erfindung Weihnachten gibt und der Dezember für uns nur ein halber Monat ist."

Um sein Netz weiter zu stärken, hält das Unternehmen zugleich nach kleineren Übernahmekandidaten Ausschau. Speziell in Spanien sei man auf der Suche nach Akquisitionsmöglichkeiten, sagte Sixt.

Die bereits angekündigten Preiserhöhungen will der Konzern im kommenden halben Jahr umsetzen. Für Geschäftskunden werden die Preise dabei um fünf bis zehn Prozent angehoben und für Privatkunden sollen sie um drei bis fünf Prozent steigen.

Das Unternehmen ist mittlerweile in 100 Ländern aktiv. Die Zahl der zuletzt rund 3.000 Mitarbeiter dürfte in den kommenden Monaten leicht sinken, vor allem durch natürliche Fluktuation, sagte Sixt. (dpa, SAZ)

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Foto: Wikipedia

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