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(C) Polizei Münster

Gewaltsituation ohne Reizgaseinsatz

Die Polizei in Münster ist spitze!

Dieses Ergebnis beruft sich nicht auf eine der zahllosen Studien, sondern auf harte Fakten und so gewann die 17. Bereitschaftspolizeihundertschaft Münster am 04.Juni 2014, den polizeiinternen Vergleichswettbewerb in Duderstadt.

Es war mittlerweile schon der 5. Tag der Bundesbereitschaftspolizei, der in diesem Jahr in Duderstadt ausgetragen wurde und an dem rund 1600 Einsatzkräfte teilnahmen. An diesem Wettbewerbstag kamen Einsatzkräfte der Bundespolizei, der Länderpolizeien und auch drei ausländische Polizeieinheiten zusammen. Der in 10. taktischen Disziplinen unterteilte Wettkampf ist der größte seiner Art in Europa.

Die 21 Teams hatten dabei sehr komplexe Einsätze zu bewältigen. Es gab Gewaltszenarien in nachgebauten Zugabteilen, gefährliche Situationen mit Amokläufern, alkoholisierte und gewaltbereite Fußballfans die getrennt werden mussten, Spezialmaßnahmen bei Versammlungen und vieles mehr.

In acht von zehn Disziplinen belegte die Einsatzhundertschaft aus Münster einen der ersten drei Plätze und sicherte sich so den Gesamtsieg. Erstaunt waren die Jurimitglieder über eine besonders schwere Gefahrenlage, die im Regelfall den Einsatz von Pfefferspray erfordert, aber von den Münsteranern ohne diesen Reizstoff gewonnen wurde.

Das zeigt den besonderen Teamgeist des Gewinnerteams, nicht einfach mit den stärkeren Mitteln gewinnen zu wollen, sondern für alle Beteiligten die beste Lösung zu finden. So versuchen die Teamplayer auch ohne den Einsatzmehrzweckstock (Schlagstock) in Gefahrensituationen auszukommen und bekamen dafür ebenfalls anerkennende Bewertungen bei der Übung.

Polizeidirektor Hubert Wimber danke, gemeinsam mit dem leitenden Polizeidirektor Rainer Schieferbein, der Hundertschaft für die erfolgreiche Teilnahme und die besondere Qualität der Einsätze. Damit habe sich die Münsteraner Hundertschaft auch bis weit über die NRW-Grenzen einen sehr guten Namen gemacht hat.