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Sonntag, Juni 26, 2022

Wulff gegen Transfer-Union: „Deutsche Debatte unsinnig“

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Bei den deutsch-spanischen Konsultationen vor einer Woche hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel für einen "Pakt für Wettbewerbsfähigkeit" in der EU geworben und eine strenge Stabilitätskultur bei der Haushaltsführung im Euro-Raum verlangt.

Bundespräsident Christian Wulff unterstützte bei seinem ersten Besuch in Madrid diese Position. Er beklagte zugleich die deutsche Debatte über eine "Transferunion", bei der es um Warnungen vor Schuldenübernahmen von wirtschaftlich schwächeren EU-Ländern geht.

Hier gebe es einen Vertrauensverlust, auf den die Politik eine Antwort finden müsse. Wulff sagte: "Wir stehen zu unserer Solidarität."

In seinen Gesprächen in Madrid ging es auch um die kritischen Themen der Wirtschaftsbeziehungen beider Länder. Die versuchte feindliche Übernahme des Baukonzerns Hochtief durch den spanischen Großaktionär ACS hatte in Deutschland für böses Blut gesorgt. (SAZ, dpa; Foto: SAZ)

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