Symbolbild

Tragischer Unfall mit zwei Toten auf Landstraße 555

Coesfeld.

Ein 27 jähiger PKW Fahrer aus Darfeld befuhr am heutigen Tag gegen 12.40 Uhr mit einem PKW die Landstraße 555 aus Richtung Coesfeld in Richtung Rosendahl-Osterwick.

In Höhe der Unfallstelle befand sich zum Unfallzeitpunkt eine Wanderbaustelle. Die Wanderbaustelle war mit “Lübecker Hüten” abgesichert. Im Baustellenbereich, auf der Fahrspur des 27-jährigen, befand sich zudem ein Baustellenfahrzeug zur zusätzlichen Absicherung.

Zwischen den “Lübecker Hüten” und dem Baustellenfahrzeug waren drei Arbeiter mit Ausbesserungsarbeiten auf der Fahrbahn beschäftigt. Der 27-jährige Autofahrer fuhr nach jetzigem Ermittlungsstand mit nicht angepasster, überhöhter Geschwindigkeit auf die ausgewiesene Baustelle zu.

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit war wegen der Baustelle auf 50 Km/h. reduziert. Ca. 100 Meter vor späteren Unfallstelle erkannte der Fahrer offensichtlich die Gefahr und leitete eine Vollbremsung ein. Trotzdem fuhr er mit seinem Auto in der Baustelle zwei Arbeiter und Arbeitsgeräte an.

Zwei Arbeiter im Alter von 60 und 62 Jahren aus dem Kreis Borken waren auf der Stelle tot. Ein weiterer Bauarbeiter, 45 Jahre alt aus dem Kreis Borken, blieb unverletzt, da er die Baustelle unmittelbar vor dem Aufprall in Richtung Seitenstreifen verlassen hatte. Er erlitt einen Schock und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 27-jährige Beifahrer des Unfallverursachers wurde leichtverletzt in das Krankenhaus nach Coesfeld verbracht.

Der Unfallverursacher selbst wurde schwerverletzt mit einem Hubschrauber nach Münster in eine Klinik geflogen. Bei dem 27-jährigen Unfallverursacher wurde durch die Staatsanwaltschaft Münster die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Sein Fahrzeug wurde sichergestellt. In die weiteren Ermittlungen wurde ein Gutachter der DEKRA eingebunden. Die beiden leicht verletzten Personen konnten bislang noch nicht zu Details des Unfallhergangs befragt werden, es gab vor Ort keine weiteren unmittelbaren Unfallzeugen. Die Ermittlungen dauern an.

Bis gegen 16.30 Uhr war die Landstraße voll gesperrt, durch eingerichtete Umleitungen kam es zu keinerlei Verkehrsstörungen. Notfallseelsorger waren ebenfalls eingebunden.

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