Tagesarchive: 9. Juli 2014

Tagesaktuelle Meldungen der Polizei vom 09.Juli 2014

1) Nach Unfallflucht – 34Jähriger sitzt in Untersuchungshaft

Nachtrag zur Pressemitteilung:

Münster.

Der 34jährige Autofahrer, der am Dienstagmorgen auf dem Hafenweg einen Fußgänger umgefahren und dabei schwer verletzt hat, sitzt jetzt in Untersuchungshaft. In seiner Vernehmung äußerte er sich bislang nicht zu dem Vorfall.

Der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretene Mann konnte zudem keinen festen Wohnsitz nachweisen. Aus diesen Gründen musste er sich noch gestern vor einem Haftrichter verantworten.

Der Richter schickte ihn ins Gefängnis.

(Erstmeldung)
Betrunkener Autofahrer fährt Fußgänger um und flüchtet

Münster.

Ein betrunkener Autofahrer verlor am frühen Dienstagmorgen (8.7.14, 01:15 Uhr) die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr dabei einen 35jährigen Fußgänger um.

Der 34jährige Corsafahrer kam vom Hafenweg und wollte nach rechts auf die Dortmunder Straße abbiegen. Er kam von der Fahrbahn ab, lud auf dem Gehweg den Fußgänger auf und prallte gegen eine Mauer.

Der 34Jährige kümmerte sich nicht um den schwer verletzten Fußgänger aus Burgsteinfurt und flüchtete zu Fuß. Während sich zahlreiche Zeugen um den Verletzten kümmerten, stellten Polizisten den flüchtigen Autofahrer kurze Zeit später an der Bremer Straße.

Der Münsteraner war stark alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 1,54 Promille, ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

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2) Zwei Range Rover Geländewagen gestohlen – Zeugen gesucht

Münster.

Unbekannte Täter haben in der Zeit von Montagabend (7.7.14, 18:30 Uhr) bis Dienstagmorgen (8.7.14, 07:30 Uhr) zwei Neufahrzeuge der Marke Rover in den Farben grau und schwarz von dem Gelände eines Autohauses an der Straße “Zum Kaiserbusch” gestohlen.

Die Täter schraubten von zwei auf dem Hof stehenden Autos die Kennzeichen ab und brachten diese an den Geländewagen an. Danach fuhren die Täter mit den insgesamt 227.000 Euro teuren Autos davon.

Die Fahrzeuge sind vom Typ Range Rover und Range Rover Sport. Die gestohlenen Kennzeichen MS-RR 200 und MS-XF 500 sind möglicherweise Personen in Verbindung mit den Geländewagen aufgefallen.

Die Polizei Münster sucht nun Zeugen. Telefonnummer: 0251 275-0

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3) Polizei warnt vor Aquaplaning Drastischer Anstieg der Verkehrsunfälle im Stadtgebiet und auf den Bundesautobahnen

Münster.

Die Woche startete mit Dauerregen und schon passierten innerhalb der letzten 24 Stunden doppelt so viel Verkehrsunfälle wie an anderen Tagen. Allein auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich krachte es insgesamt dreißig Mal. Bei fünf Unfällen wurden drei Personen leicht und zwei schwer verletzt.

Im Stadtgebiet Münster musste die Polizei zu 42 Verkehrsunfällen ausrücken. In den meisten Fällen stellte sich nicht angepasste Geschwindigkeit bei schlechten Sicht- und Witterungsverhältnissen als Ursache heraus.

Am Dienstag (8.7.14) kam eine 23-jährige Frau aus Marl, beim Auffahren auf die Bundesautobahn 2, in der Anschlussstelle Recklinghausen-Süd, nach links von der Fahrbahn ab. Vermutlich viel zu schnell geriet sie in den Grünstreifen der Auffahrt. Danach schlingerte sie über den Seitenstreifen und den rechten Fahrstreifen der Hauptfahrbahn. Auf dem mittleren Fahrstreifen der Autobahn erfasste ein LKW den Wagen. Die Frau und ihre Beifahrerin wurden hierbei schwer verletzt.

Der anhaltende Niederschlag führt immer wieder dazu, dass sich ein dichter Wasserfilm auf den Fahrbahnen bildet. Auch können die großen Wassermengen nicht ablaufen und es kommt zu plötzlich auftretenden Wasserlachen.

Ob im Stadtgebiet oder auf den Autobahnen: Jeder sollte die Geschwindigkeit den Fahrbahn- und Sichtverhältnissen anpassen. Bei der Gefahr von Aquaplaning und schlechter Sicht durch Gischt und Regen sollte der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug deutlich vergrößert werden. Kommt es zu einem Verkehrsunfall, kann dies mit einem Bußgeld bis zu 145 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister geahndet werden. Wird jemand verletzt, ermittelt die Staatsanwaltschaft.

In den letzten Tagen gingen zahlreiche Anrufe bei der Verkehrs-Hotline (0251 275-1450) des Polizeipräsidiums Münster ein.
Beschwerden über Fahrzeuge, die ohne Rücksicht durch Pfützen fahren und Radfahrer und Fußgänger nass spritzen standen an der Tagesordnung. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang an die Rücksicht der Verkehrsteilnehmer:

Verhalten Sie sich so, wie wir es in Fahrschule gelernt haben.
Niemand darf im Straßenverkehr behindert oder geschädigt werden. Die anderen Verkehrsteinehmer kommen dann trocken ans Ziel und rücksichtsvollen Autofahrern bleibt ein Verwarnungsgeld in Höhe von
35 Euro erspart.

Für weitere Informationen steht der Verkehrssicherheitsberater Christoph Becker (Telefon: 0251-275-1522) zur Verfügung.

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4) Falscher Polizist fordert Sponsorengelder

Münster.

In den vergangenen Tagen hat eine bislang unbekannte Person verschiedene Firmen im Stadtgebiet angerufen und um Sponsorengelder für die polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit gebeten. Der Unbekannte gab sich als Angehöriger der Autobahnpolizeiwache Münster oder als Verkehrssicherheitsberater aus.
Einigen Firmeninhabern kam das komisch vor. Sie meldeten sich bei der Polizei, um die Echtheit des Anrufers zu hinterfragen.

Das Polizeipräsidium Münster stellt klar, dass dieser unbekannte Anrufer kein Angehöriger des Polizeipräsidiums ist und auch nicht im Auftrag der Polizei handelt. Die Polizei ruft grundsätzlich nicht bei Firmen an und bittet um Sponsorengelder. Die Polizei Münster hat die Ermittlungen aufgenommen.

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5) Bergung eines LKW

B54

Auf der Bundesstraße 54 ist am heutigen Mittwochmorgen(09.07.2014) ein LKW von der Fahrbahn abgekommen.

Der 40-Tonnen-LKW, beladen mit Kalk, konnte sich nicht selbstständig befreien und blieb im Straßengraben stehen. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 47-jährige LKW-Fahrer um kurz nach 08.00 Uhr in Richtung Münster gefahren. Im Bereich zwischen den Anschlussstellen Steinfurt-Borghorst (Dumte) und Nordwalde geriet der LKW aus unbekannten Gründen zunächst nach rechts und dann mit den Rädern auf den Grünstreifen.

Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Wie hoch der Schaden am LKW ist, kann noch nicht gesagt werden. Es sind erhebliche Bergungsmaßnahmen erforderlich. Die Bundesstraße war bis zum Mittag teilweise nur einspurig passierbar und musste schließlich in Richtung Münster komplett gesperrt werden.

Seit etwa 13.25 Uhr wird der Kalk aus dem Silozug gesaugt. Die Fahrtrichtung Münster ist komplett gesperrt. Der Verkehr wird ab Dumte bis zum Anschluss in Nordwalde geleitet. Nach dem Absaugen wird der LKW geborgen. Die Gesamtmaßnahmen werden voraussichtlich bis in die späten Abendstunden andauern.

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6) Ibbenbüren, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Ibbenbüren.

Am Sonntag, 06.07.2014, gegen 00.40 Uhr, stellte eine Streifenwagenbesatzung fest, dass an der Einmündung Ledder Straße/An der Diekwiese Warnbaken auf der Fahrbahn lagen.

Im weiteren Verlauf der Straße “An der Diekwiese” fanden die Beamten mehrere umgeworfene Bauzäune. Dadurch waren die dortigen Baustellenlöcher nicht mehr gesichert. Da es sich um 2 x 1 Meter große und 1,5 Meter tiefe Löcher handelte, entstanden erhebliche Gefahren für den Straßenverkehr, insbesondere auch für Fußgänger. Die Beamten trafen auf eine Zeugin, die kurz zuvor zwei dunkel gekleidete junge Männer bemerkt hatte, die auf der Straße “An der Diekwiese” in Richtung Ledder Straße gingen.

Das Alter der beiden Personen schätzt die Zeugin auf 17 bis 20 Jahre. Kurz nachdem diese Männer an ihr vorbeigegangen waren, hörte sie zweimal lautes Scheppern.
Hinweise zu diesem Vorfall bitte an die Polizei Ibbenbüren unter der Telefonnummer 05451/591-4315, insbesondere zu den beiden jungen Männern, die sich gegen 00.40 Uhr dort aufgehalten hatten.

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7) Einbrecher bemerkt

Rheine.

In der Nacht zum Mittwoch (09.07.2014), gegen 02.30 Uhr, sind Zeugen an der Alemannenallee durch ein Scheibenklirren aufgeschreckt worden. Sofort schauten sie an dem Getränkemarkt, von dem das Geräusch zu hören war, nach der Ursache. An dem Markt standen zwei Personen, die sofort wegliefen, als die Zeugen auftauchten.

Beide Personen waren etwa 180 cm groß. Eine Person trug einen blauen Kapuzenpullover und eine blaue Jeanshose. Wie sich herausstellte, war an dem Getränkemarkt eine große Scheibe mit einem Stein zertrümmert worden.

In das Gebäude waren die Täter aber offenbar nicht mehr gelangt. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 05971/938-4215.

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8) Einbruch in ein Geschäft

Emsdetten.

In den Netto-Markt am Grevener Damm sind in der Nacht zum Mittwoch (09.07.2014) mindestens zwei männliche Personen eingestiegen.

Nachdem die Einbrecher die Zugangstür aufgebrochen hatten, gingen sie scheinbar zielstrebig zu den Regalen mit den Tabakwaren. Aus diesen entwendeten sie zahlreiche Zigarettenpackungen verschiedener Marken.

Eine Zeugin konnte zwei flüchtende Personen erkennen. Die Beiden kamen aus dem Markt und liefen dann linksseitig am Gebäude entlang. Eine Person war dunkel gekleidet, schlank und trug einen hellen Sack auf dem Rücken. Die zweite Person war ebenfalls schlank und dunkel gekleidet. Sie trug ein Kapuzenoberteil.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Einbruch aufgenommen.

Die Beamten bitten um Hinweise unter Telefon 02572/9306-4415. Sie fragen:
Wer hat gegen 01.20 Uhr in dem Bereich verdächtige Personen gesehen?
Wer hat in der Nähe ein verdächtiges, geparktes Fahrzeug bemerkt?

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9) Verkehrsunfall mit Verletzten

Sendenhorst.

Am Mittwoch, 09.07.2014, um 10.50 Uhr, wurde ein 35jähriger aus Everswinkel auf der Landtsraße 811 in Sendenhorst leicht verletzt. Dieser befuhr mit seinem Fahrzeug die Landstraße 811 aus Richtung Everswinkel-Alverskirchen kommend in Fahrtrichtung Sendenhorst. In einer Doppelkurve kam er aus ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab. Nachdem sich das Fahrzeug mehrfach überschlagen hatte, kam es auf einem angrenzenden Acker zum Stillstand. Der hierdurch nur leicht verletzte Fahrzeuglenker konnte sich selbst aus dem total beschädigten Fahrzeug befreien. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

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10) Warendorf. Schockanrufer aktiv

Warendorf.

In der letzten Zeit wurden der Polizei vermehrt Anrufe von Schockanrufern im Bereich Warendorf gemeldet. In den meisten Fällen gab sich der Schockanrufer als Rechtsanwalt aus.

Dieser verlangte in den Gesprächen Geld aufgrund von schwerwiegenden Unfällen durch Angehörige der Angerufenen. Zu Geldübergabeverhandlungen oder auch Terminabsprachen ist es glücklicherweise nicht gekommen.

Die Polizei Warendorf warnt davor, auf solche telefonischen Geldforderungen einzugehen. Vergewissern Sie sich bei Angehörigen, ob sich der vorgegebene Unfall wirklich ereignet hat.

Auch rät die Polizei, fremden Personen kein Bargeld zu übergeben. Im Zweifelsfall, oder auch wenn andere Hilfe oder anderer Rat nicht zu erlangen ist, wenden Sie sich vertrauensvoll an ihre Polizei

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11) Öffentlichkeitsfahndung nach Whiskydieben erfolgreich

Hamm.

Die Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Hamm nach zwei Ladendieben, die Whisky aus einem Getränkemarkt gestohlen haben sollen war bereits nach kurzer Zeit erfolgreich.

Aufgrund mehrerer Hinweise konnte das Paar auf den Fotos identifiziert werden. Die Ermittlungen dauern an. Die Fahndung wird hiermit zurückgenommen.

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12) Maskierte Täter überfallen Spielhalle

Gronau.

Am Dienstag, dem 08.07.2014, betraten zwei noch unbekannte maskierte Männer gegen 23.20 Uhr eine Spielhalle an der Gronauer Straße. Eine der Täter bedrohte die allein anwesende Spielhallenaufsicht mit einer Pistole. Auch der zweite Täter hielt eine Schusswaffe in der Hand. Die Geschädigte wurde aus dem Kassenraum gedrängt und die Täter entwendeten das Bargeld aus der Kasse. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Nach Angaben der Geschädigten handelt es sich um männliche Täter, deren Alter sie auf ca. 45 bis 50 Jahre schätzt. Beide sind ca. 175 cm groß, sprachen Hochdeutsch, trugen schwarze Trainingsjacken und schwarze Schuhe. Eine der Täter trug eine helle Jeanshose und einer hatte einen Dreitagebart. Beiden trugen weiße Karnevalsmasken, die mit weißen Federn und Strasssteinen bestückt waren.

Zeugen werden gebeten, sich an die Kripo (02861-9000 oder 02562-9260) zu wenden.

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