Blitzmarathon Münster – Über 36.600 Fahrzeuge kontrolliert – Weniger Raser unterwegs

Von Donnerstagmorgen (18.09., 6:00 h) bis Freitagmorgen (19.09., 6:00 h) kontrollierte die Polizei die gefahrene Geschwindigkeit in Münster und auf den Autobahnen des Bezirks.

Insgesamt überprüften die Ordnungshüter 36.661Fahrzeuge. Dabei stellten sie 567Verstöße fest. Im Ergebnis waren 1,55 Prozent der
Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Beim letzten Blitzmarathon fuhren noch 3,96 Prozent der Autofahrer zu schnell.

“Das Bewusstsein für das Thema Geschwindigkeit ist bei den Verkehrsteilnehmern angekommen”, resümierte Einsatzleiter Andre Weiß.
“Die aktive Beteiligung der kleinsten Verkehrsteilnehmer als Messpaten hat uns beeindruckt. Allen Autofahrern sollte bewusst sein,
dass Kinder überall im Straßenverkehr unterwegs sind, nicht nur auf dem Weg zur Schule.”

Orte, die von Schülern vorgeschlagen wurden, standen im besonderen
Fokus der bundesweiten Aktion. Schüler agierten bei den Kontrollen
als Messpaten. In ihrer Anwesendheit mussten 36 Verkehrsteilnehmer
ein Verwarnungsgeld bezahlen. In vier Fällen erwartet die Autofahrer
sogar ein Bußgeld.

“Bislang halten sich die meisten Verkehrsteilnehmer an die
vorgeschriebene Geschwindigkeit. Nur wenige fielen bei den Kontrollen
besonders auf”, sagte der Einsatzleiter Andre Weiß. “Unser Ziel ist mehr Sicherheit im Straßenverkehr, insbesondere für Kinder und
Jugendliche. Sie sind besonders gefährdet und haben sich mit vielen Vorschlägen aktiv am Blitzmarathon beteiligt.”

In den letzten 24-Stunden hielten sich die meisten Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Nur in zehn Fällen waren Temposünder so schnell unterwegs, dass sie ein Fahrverbot erwartet.

Bereits am frühen Morgen erwischten die Polizisten einen Autofahrer mit 85 km/h bei 50 km/h. In einer 30er Zone war ein weiterer mit 50 km/h unterwegs. Auf der Autobahn überschritt ein Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 46 km/h. Er raste in einer Baustelle mit 126 km/h in eineRadarkontrolle.
Auch auf der Steinfurter Straße raste ein Pkw mit 106 km/h bei erlaubten 70 km/h in die Kontrolle.

Immer noch gibt zu viele Tote und Verletzte im Straßenverkehr.Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor der “Killer Nr. 1” auf
unseren Straßen.. “Mit dem Blitzmarathon machen wir darauf aufmerksam, sagte Weiß. “Die ständige Überwachung der Geschwindigkeit
ist zwingend erforderlich, auch außerhalb des Blitzmarathons.”

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