Münster und Rjasan feiern 25 Jahre Städtepartnerschaft

Festakt am Donnerstag, 11. September, im Rathaus / Ausstellung

Münster und Rjasan feiern das 25-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft. Anlässlich des Jubiläums besuchen aus der Stadt Rjasan Verwaltungsleiter Vitaly Artemov und Planungsamtsleiterin Elena Firsova vom 10. bis 14. September Münster. Am Donnerstag, 11. September, 18 Uhr, werden sie zusammen mit Münsters Bürgerschaft im Rathausfestsaal den runden Geburtstag feierlich begehen. Die Stadt lädt dazu alle ein, die sich für Rjasan interessieren oder mit der Partnerstadt in irgendeiner Weise verbunden sind. Für die Planung bittet das Amt für Bürger- und Ratsservice um kurzfristige Anmeldung bis 9. September (Susanne Rietkötter, Tel. 02 51/4 92- 33 26, rietkoetter@stadt-muenster.de).

Die Gäste aus Rjasan werden sich während ihres Aufenthalts über die Sicherheitskonzepte der Polizei, über Fragen der Migration und die kommunale Selbstverwaltung austauschen. Neben dem offiziellen Festakt wird das Jubiläum auf bürgerschaftlicher Ebene gefeiert. Fotografen und eine Gruppe behinderter Kinder werden zeitgleich mit der Delegation in Münster sein.

Wer mehr über die Partnerschaft erfahren möchte, sollte die Fotoausstellung “25 Jahre Münster – Rjasan. Geschichten einer Freundschaft” in der Citiy-Filiale der Sparkasse Münsterland Ost besuchen. Die Präsentation mit vielen Bildern und sehr persönlichen Geschichten ist bis zum 17. September zu sehen. Anschließend zieht die Ausstellung um in die Alexianer-Waschküche, Bahnhofstraße 6.

Die Partnerschaftsurkunde haben am 29. August 1989 die damaligen Oberbürgermeister Valery Lobanow und Dr. Jörg Twenhöven für Rjasan und Münster unterzeichnet. Viele erinnern sich noch an die Anfänge dieser Partnerschaft, die zunächst ganz im Zeichen der humanitären Hilfe stand. Hilfskonvois machten sich auf den Weg nach Rjasan. Kleider, Sach- und Geldspenden sollten die Menschen in der Partnerstadt unterstützen. Viele engagierten sich dafür, dass in Rjasan ein soziales Zentrum für alte und behinderte Menschen, der heutige Soziale Fonds, eröffnet werden konnte.

Die “humanitäre Partnerschaft” hat sich zu einer lebendigen, vielseitigen Freundschaft entwickelt, in deren Mittelpunkt die vielen, oft schon zu Beginn der Städtepartnerschaft geschlossenen Freundschaften stehen. Bürgerreisen von und nach Rjasan, organisiert vom Förderverein Rjasan, bieten Gelegenheit, sich regelmäßig zu treffen. Viele Kontakte wurden in den letzten Jahren geschlossen, unter anderem zwischen Schulen, Kliniken, Universität, Kultur- und Musikeinrichtungen.

Foto:

Vor 25 Jahren: Vertragsunterzeichnung im Friedenssaal des Rathauses. – Foto: Oliver Werner.

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