Bürgerinitiative gescheitert

Um den vierspurigen Ausbau der Umgehungstraße ist seit längerem ein Streit entbrannt. Auf der einen Seite eine Bürgerinitiative aus St. Mauritz und auf der anderen Seite das Land NRW. Der Ausbau der Umgehungstraße ist hauptsächlich dafür gedacht, um die Innenstadt zu entlasten und den Verkehr zügig zur Autobahn zu leiten. Natürlich möchte jeder eine Entlastung. Verstopfte Straßen will niemand. Eine Abwägung zwischen der Frage wo wird entlastet und wie stark mit der Frage wo wird belastet und wie stark findet nicht mehr richtig statt. Darum landet heute so gut wie jedes Vorhaben der Stadt, des Landes oder des Bundes vor Gericht. So auch der Ausbau der B 51.
In genau diesem Rechtsstreit um den Planfeststellungsbeschluss für den weiteren Ausbau der Umgehungsstraße B 51 in St. Mauritz, sowie über die geplante Verlängerung von der Warendorfer Straße bis zum Schifffahrter Damm, hat das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) heute (15.05.2015) entschieden. Das OVG hat die Klagen in zwei Fällen im Wesentlichen abgewiesen. Eines von den insgesamt drei Verfahren war bereits am 30.04.2015 durch Vergleich beendet worden.
Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke begrüßte die Entscheidung des OVG zu den Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Ortsumgehung Münster. “Das ist ein guter Tag für die Region”, so Klenke. “Mit den Urteilen wurde bestätigt, dass wir den Konflikt zwischen den verschiedenen Belangen ernst genommen und überzeugend gelöst haben”.
Beim vierstreifigen Ausbau der B 51 geht es um eine Strecke von 2,6 Kilometern bis zur Warendorfer Straße. Sie soll dann als B 481n über rund 3,6 Kilometer zweistreifig bis zum Schifffahrter Damm weiterführen.