Tathergang weitestgehend geklärt

“Die am Samstagabend in Ahaus getötete Frau starb an den Folgen mehrerer Schüsse, die der hinter dem Opfer sitzende Täter gezielt auf den Kopf abgegeben hat”, fasste Oberstaatsanwalt Heribert Beck, Staatsanwaltschaft Münster, heute (22.2.) das vorläufige Obduktionsergebnis zusammen. “Die genutzte belgische Pistole FN vom Kaliber 7,65 hat sich der Täter illegal besorgt, er hat weder einen Waffenschein noch eine Waffenbesitzkarte.”

Nach ersten Befragungen gab es offensichtlich vor längerer Zeit doch eine Beziehung zwischen dem Täter und seinem Opfer. “Wir gehen aufgrund von Aussagen und Indizien davon aus, dass sich Opfer und Täter näher kannten und auch zumindest eine kurze Beziehung miteinander hatten”, erläuterte Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux.

“Allerdings liegt dieses Zusammensein längere Zeit zurück.” Der Leiter der Mordkommission stellt dazu keine definitive Klärung in Aussicht: “Zu einer ehemaligen Beziehung können sich am klarsten die beiden Partner äußern und die sind verstorben.”