Figurentheater: Unglaubliches vom „Rumpelstilzchen“

Wer kennt die Geschichte nicht – Ein Müller prahlte einst damit, dass seine Tochter Golda Stroh zu Gold spinnen könne. Was natürlich nicht stimmte. Eine dumme Sache, die schlecht hätte ausgehen können, wäre da nicht dieses kleine böse Männchen gewesen.

Wie die Geschichte vom „Rumpelstilzchen“ weitergeht, weiß die Puppenspielerin Anna Fregin vom Theater Anna Rampe. Sie spinnt den Märchenfaden der Brüder Grimm nach einer wahrscheinlich wahren Begebenheit am Sonntag, 17. Juli, beim Kinder- und Familientheater „Roter Hund“ weiter.

Dann erzählt Königin Golda die unglaubliche Geschichte, wie das Rumpelstilzchen einen Haufen Gold aus Stroh spann, der Diener mit dem Edelmetall türmte und der König und die Müllerstochter heirateten. Ihr erstes Kind bekam das Rumpelstilzchen dennoch nicht, obwohl es versprochen war. Der König selbst sattelte sein Pferd, spürte das Männlein auf und lauschte ihm seinen Namen ab. Doch fast wäre noch alles schief gegangen.

Daniel Wagner führt Regie beim ausgezeichneten Berliner Figurentheater („Kindertheater des Monats“, NRW Kultursekretariat), die Bühne hat Ralf Wagner gebaut und die Puppen Mechtild Nienaber und Ralf Wagner.

Info: Seit dem Jahr 2000 beschert die Kulturamtsreihe, benannt nach der roten Hundefigur des Künstlers Keith Haring, am alten Zoo an der Himmelreichallee kurzweiliges Theater für Menschen ab vier Jahren. Bart Hogenboom hat die künstlerische Leitung, Kooperationspartner ist das Theater Scintilla. Die Aufführungen finden jeweils um 11 und 16 Uhr unter freiem Himmel auf der Wiese an der Eulenburg statt. Picknickdecken und Klappstühle sind sinnvolle Mitbringsel. Bei schlechtem Wetter wird in der benachbarten Westfälischen Schule für Musik gespielt. Der Eintritt ist frei. Infos im Stadtportal unter www.stadt-muenster.de/kulturamt.