50 Ampelanlagen gehören zum alten Eisen

Münsters Ampeln sind nicht mehr die jüngsten. Wenn etwas ausfällt, dann gibt es oft keine Ersatzteile mehr. Gerade die wichtigen Steuergeräte sind davon betroffen. Das Tiefbauamt beginnt nun mit dem Austausch der Auslaufmodelle und modernisiert nach und nach 50 Ampelanlagen im Stadtgebiet.

In den neuen Anlagen werden optimierte, auf die aktuelle Straßenverkehrsordnung zugeschnittene und mit der Ordnungspartnerschaft Verkehrsunfallprävention abgestimmte Programme installiert, die auch die Belange von sehbehinderten Verkehrsteilnehmern berücksichtigen. Zudem werden die Anlagen mit LED-Signalgebern ausgestattet, die besser zu erkennen und deutlich energiesparender sind.

Begonnen wurde in dieser Woche mit der Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße / Roxeler Straße. Da sie als Unfallschwerpunkt gilt, wird zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern vor einbiegenden Fahrzeugen aus der Albert-Schweitzer-Straße ein gelbes Blinksignal installiert. Außerdem erhalten Radfahrer an allen Zufahrten eigene Signale.

Als nächstes wird die Ampel an der Zufahrt zur Rentenversicherung an der Gartenstraße erneuert. Hier werden zusätzlich Blindensignalgeber eingebaut. Hammer Straße und westliche Weseler Straße folgen auf der Austauschliste. Mit dem Ende der Arbeiten ist nicht vor Ende 2017 zu rechnen. 1,35 Millionen Euro sind dafür an Ausgaben im Haushalt veranschlagt.

„Um die Verkehrssicherheit während der Umrüstungsarbeiten zu gewährleisten, werden provisorische Ampelanlagen installiert, die den Verkehr wie gewohnt regeln“, weist Ulrich Zelke vom Tiefbauamt darauf hin, dass sich beim Auf- und Abbau der Provisorien kurzzeitige Verkehrsbehinderungen nicht vermeiden lassen. „Das Tiefbauamt bitte alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme.“