Das Land NRW fördert Flüchtlingsarbeit in Münster mit 116 000 Euro

Vereine, die sich für die Integration von Geflüchteten einsetzen, setzen nicht nur die Arbeitskraft und die Zeit ihrer Mitglieder ein, sondern oft auch ihre eigenen finanziellen Mittel.

Darum können Initiativen, Vereine, Träger und Einrichtungen, die sich in der Integration engagieren, jetzt für ihre Arbeit Fördermittel beantragen. Das Land NRW stellt dazu im Programm “Komm-an NRW” in Münster im Jahr 2017 insgesamt bis zu 116 000 Euro bereit. Das Kommunale Integrationszentrum bei der Stadt kann bis 31. Oktober Anträge entgegennehmen.

Das Förderprogramm hilft bei der Integration von Flüchtlingen in Kommunen und unterstützt bürgerschaftliches Engagement in der Flüchtlingshilfe. Auch 2016 wurden daraus fast 116 000 Euro für Münster bereitgestellt. Das Geld ist gut angelegt. Zum Beispiel wurde es für Ankommens-Treffpunkte, für Sprachkurse, Fahrradwerkstätten, Handarbeits-Cafés, Verkehrssicherheits-Schulungen und für die Qualifizierung von Ehrenamtlichen in den Stadteilen eingesetzt.

Das Programm berücksichtigt vier Bereiche: 1. Renovierung, Ausstattung und Betrieb von Ankommens-Treffpunkten; 2. “Maßnahmen des Zusammenkommens, der Orientierung und Begleitung”; 3. “Informations- und Wissensvermittlung”, wie die Herstellung, Überarbeitung und auch die Übersetzung von Print- und Online-Veröffentlichungen; 4. “Qualifizierung von ehrenamtlich Tätigen und Begleitung ihrer Arbeit”. Fördermittel werden über die Stadt beantragt und von dieser weitergeleitet.

Anträge gehen an: Kommunales Integrationszentrum, Klemensstraße 10, 48143 Münster. Wer Fragen hat, wendet sich dort an Susanne Jostameling, Tel. 02 51/4 92-70 87, E-Mail jostameling@stadt-muenster.de. Antragsformulare und weitere Infos: www.stadt-muenster.de/zuwanderung/aktuelles