DGB-Jugend: Da geht noch was!

Teure Lernmittel, Überstunden und Überlastung sind nach Auffassung der DGB-Jugend Münster Probleme, mit den Auszubildende häufig konfrontiert sind. Damit diese Missstände behoben werden, fordert die Gewerkschaftsjugend eine Reform des Berufsbildungsgesetzes (BBiG).

Gemeinsam mit dem Münsteraner SPD-Vorsitzenden und Bundestagskandidaten Robert von Olberg sowie dem stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Tobias Bollmann haben die jugendlichen Vertreter aus DGB-, IG Metall- und ver.di-Jugend im Rahmen eines politischen BBiG-Weihnachtsessen ihren Forderungskatalog diskutiert.

„Beide Politiker haben uns zugestimmt, dass Dualstudierende rechtlich im BBiG mit Auszubildenden gleichgestellt werden müssen. Sie wollen uns auch in der Forderung unterstützen, dass Berufsschultage als volle Arbeitstage anerkannt werden und Auszubildenden alle Lernmittel kostenfrei gestellt werden müssen. Bei unserer Forderung nach einer Ausbildungsgarantie konnten wir noch keinen Konsens erzielen. Wir bleiben aber dabei: Betriebe, die viel ausbilden, müssten entlastet werden. Wer trotz Kapazitäten nicht ausbildet, muss sich an den gesellschaftlichen Kosten der Ausbildung beteiligen. Wir werden die Politiker an ihren Aussagen bemessen und fordern die Verantwortlichen in der Bundespolitik auf, sich für die Reform des BBiG einzusetzen“, resümiert DGB-Jugendbildungsreferent Felix Eggersglüß.