Baustelle an der Einsteinstraße birgt viele Überraschungen

Für die Zeit des Katholikentags räumt das städtische Tiefbauamt die Geh- und Radwege der Einsteinstraße im Umfeld der beiden Bushaltestellen „Försterstraße“ soweit wie möglich frei. Die Stadteinwärts-Spur der Einsteinstraße steht für Kraftfahrzeuge weiterhin nicht zur Verfügung. Deshalb bleibt es bei der einspurigen Verkehrsführung mit einer provisorischen Ampel.

Grund für die Behinderung ist der barrierefreie Umbau der Haltestellen. Ursprünglich war eine Bauzeit von acht Wochen ab November 2017 angesetzt. Zunächst verzögerte in den Wintermonaten der Frost die Arbeiten. Das ist nicht ungewöhnlich. Die wirklichen Überraschungen waren ganz anderer Art:

Eigentlich sollte die Fahrbahn mit einer 11,5 Zentimeter dicken Schicht erneuert werden. Der Schotter unter dem Asphalt, die sogenannte „Packlage“, erwies sich aber als so stark verbacken, dass die komplette Fahrbahn bis auf das Erdreich im Untergrund ausgekoffert werden musste. Das wiederum erwies sich als instabil, deshalb ist eine zusätzliche, 30 Zentimeter starke Schotterschicht zur Stabilisierung einzubauen. Dazu muss nun auch das Erdreich 30 Zentimeter tief ausgekoffert werden.

Dann zeigten Bodenproben, dass die Erde erheblich belastet ist. Nun ist zu klären, wie der belastete Boden zu entsorgen ist. Sobald das Entsorgungskonzept steht, darf der Boden abgefahren werden – dann können die Bauarbeiten fortgesetzt werden.