EUREGIO-Rat verabschiedet Resolution

Der EUREGIO-Rat ist am Freitag, den 29. Juni in Ulft zusammengekommen. Das grenzübergreifende Parlament, das in diesem Jahr 40 wird, tagt dreimal jährlich zu gemeinsamen deutsch-niederländischen Fragen.

Einstimmig hat der EUREGIO-Rat in seiner Sitzung in Ulft eine Resolution für den Erhalt der Grenzinfopunkte und deren stabile Finanzierung in der Zukunft verabschiedet.

EUREGIO-Geschäftsführer Christoph Almering hatte zuvor den Sachstand, was die zukünftige Finanzierung der Grenzpendlerberatung angeht, erläutert: „Es ist nach wie vor nicht klar, mit welchen Anteilen die beteiligten Partner die GrenzInfoPunkte fördern werden. Dabei ist es entscheidend, die nachhaltige Finanzierung dieser Dienstleistung für die Zukunft sicherzustellen.” Bisher werden die GrenzInfoPunkte entlang der deutsch-niederländischen Grenze mit INTERREG-Mitteln finanziert. Diese Förderung läuft im EUREGIO-Gebiet Anfang 2019 aus.

Der EUREGIO-Rat bestätigte außerdem Tom Lamers als neuen stellvertretenden Geschäftsführer. Der bisherige Amtsinhaber, Stefan Michel, möchte sich neu orientieren und wurde feierlich verabschiedet.

Weiterhin beriet der EUREGIO-Rat über neue INTERREG-Projekte, darunter „Wasserrobuste Städte“, das sich mit urbanen Lösungen für die EUREGIO angesichts von Klimawandel und extremen Wettersituationen befasst, sowie das Projekt „Bio-Hydro“. Hier geht es um Biowasserstofftechnologie als zukunftsfähige Lösung für die Energie- und Brandstoffproduktion.