Erprobung von Fahrzeugen für die Polizei

Anfang des Jahres hat es beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) bereits Erprobungen von Kompaktvans und Kleinbussen im Streifendienst (Wach- und Wechseldienst) gegeben.

Hintergrund ist, dass sich die Anforderungen an die Ausstattung von Funkstreifenwagen seit der letzten Beschaffung verändert haben. (Bsp: persönliche Ausstattung, Bekleidung, regelmäßige Besetzung mit drei Personen wegen höherer Einstellungszahlen). Raum- und Zuladungskapazitäten spielten bei der Erprobung eine besondere Rolle, weil gerade in diesem Bereich die Anforderungen immer weiter steigen.

Der Test hat ergeben, dass Vans und Kleinbusse als Streifenwagen absolut praxistauglich sind. Das haben uns die Polizeipraktiker nach dem fünfwöchigen Test gesagt.

Aktuell testen nun die Polizeibehörden Hochsauerlandkreis, Höxter, Paderborn, Soest und Warendorf, ob die Kompaktklasse für den Bereich der Bezirksdienste geeignet sind. Jede Behörde testet jeweils für vier Wochen ein Fahrzeug. Im Anschluss werden die Fahrzeuge gewechselt, so dass am Ende der Erprobungsphase alle Fahrzeuge in jeder Testbehörde eingesetzt wurden. Im Münsterand ist einzig die Kreispolizeibehörde Warendorf in der Erprobung von Funkstreifenwagen für Bezirksdienstaußenstellen eingebunden, die das LZPD durchführt.

“Das ist eine gute Entscheidung, die Meinung derjenigen abzufragen, die die Fahrzeuge im Alltag nutzen”, so Landrat Dr. Olaf Gericke. “Wir unterstützen den transparenten Beschaffungsprozess gerne, von dem wir zukünftig ebenfalls profitieren.”

Den Bezirksdienstaußenstellen Telgte und Wadersloh stehen zunächst für einen Monat je ein Mercedes Benz, B-Klasse zur Verfügung und anschließend für weitere vier Wochen je ein VW Touran. Dann folgen ein Opel Astra, ein VW Golf sowie ein BMW.