Bombenfund, Entschärft, Münster Journal

Erfolgreiche Bombenentschärfung am Abend

Bei Bauarbeiten unweit des Pleistermühlenweges in Münster, ergaben sich Verdachtsmomente auf einen Bomben-Blindgänger. Am Mittwochmorgen wurde in den frühen Morgenstunden mit der Suche nach einer möglichen Bombe begonnen. Um 10 Uhr erhärtete sich der Verdacht und konnte gegen Mittag dann zweifelsfrei bestätigt werden.

Rund 1.700 Menschen mussten danach in St. Mauritz am Mittwochnachmittag evakuiert werden. Da der 500-Kilogramm-Blindgänger größer war, als zunächst vermutet, musste der anfängliche Evakuierungsradius von 250 auf 500 Meter ausgeweitet werden. Anwohner und Beschäftigte verschiedener Unternehmen waren betroffen. Eine Betreuungsstelle in der Richard-von-Weizsäcker-Schule wurde kurzfristig eingerichtet. Die Mondstraße wurde zwischen Wolbecker Straße und Warendorfer Straße ab 16.30 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Auch das WDR-Studio an der Mondstraße musste geräumt werden, die Lokalzeit Münsterland, wurde vom Studio Bielefeld bedient. Derweil wurde an der Bomben-Fundstelle weiterhin Grundwasser abgepumpt, damit die Entschärfung der 500 kg Bombe aus den USA, beginnen konnte.

Die Stadtwerke Münster leiteten die Buslinien um und auch der Verkehr auf der Umgehungsstraße wurde 18:50 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Die Hilfskräfte waren mit über 200 Einsatzkräften unterwegs, um mit Fußtrupps und Lautsprechern zum Verlassen der Häuser und Gärten aufzufordern, sowie sich um die evakuierten Personen zu kümmern.

Um 20.15 Uhr kam dann die erlösende Entwarnung.
Die Bombe konnte vom Kampfmittelräumdienst am Mittwochnachmittag gegen 20.10 Uhr erfolgreich entschärft werden.