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Karnevalsauftakt am 11.11. in Münster

Thorsten Brendel – Prinz Karneval 2020 der Stadt Münster, hat den Umweltgedanken zeitgemäß als Pflichtprogramm in  sein vorübergehendes Amt installiert. So steht er mit seinen drei Adjutanten nicht nur nach der Vorstellung beim Oberbürgermeister Markus Lewe auf dem E-Scooter, sondern steigt mit dem grünen Gedanken nach der Proklamation im Stadtweinhaus direkt um in die Elektro-Limosine von Mercedes Benz.

Als Prinz der Stadt Münster 2019-2020, kommt auch im Karneval das Vorbild nicht um den grünen Gedanken herum. Und so werden offensichtlich mit dem mehrfachen prinzlichen Wiederholungstäter moderne Veränderungen in der Karnevalslandschaft mondän.
Prinz Thorsten tritt nun zum zweiten Mal in seine eigenen Fußstapfen, war er doch Kinderprinz 1990/1991 und ebenfalls der erste Stadtjugendprinz in der Friedensstadt 1991/1992 – Mit der Session 2019/2020 geht nun sein langersehnter Traum als Erwachsener in Erfüllung.

Getreu dem Motto – Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, geht es nun in die dritte Runde im Kreis der jovlen Narren. Auch wenn sein Traumziel endlich erreicht ist, hatte ihn der närrische Gedanke niemals wirklich losgelassen. So war der Versicherungskaufmann für den BMK als Rathaussprecher auf dem Sentenzbogen des Stadtweinhauses zur Karnevalszeit zuständig, dabei moderierte er auch eine Vielzahl Karnevalsveranstaltungen und wurde letztendlich Präsident der KG „Die Schlossgeister“. Ein Verein, der besonders durch die gelungenen Tanzbeiträge die Herzen der Menschen gewannen.

Bei der gestrigen Vorstellung des Prinzen beim Oberbürgermeister gab es für das Stadtoberhaupt den Knüppel aus dem Sack und bissige Kommentare zum Hafencenter etc.
Allerdings endete der Besuch in der Rüstkammer dann doch versöhnlich und gespickt mit einer großen Portion Vorfreude, auf die kommenden Höhepunkte der Session am Jahresanfang 2020.

Zu einer ganz anderen Veranstaltung luden ebenfalls gestern die Karnevalisten der KG Witte Müse in den Mühlenhof ein. Hier ging es traditionell um ein geselliges Zusammentreffen und um einen Karnevalsauftakt der Ehrlichkeit, ohne politische Nackenschläge abseits der urbanen Lebensräume. Hier ging es einfach um den Karneval an sich, ohne das mittlerweile übliche Gesellschafts-Geplänkel. Menschen, die zur Verjüngung und des Fortbestandes dieser Lebensart beitragen können und wollen, dürfen sich gern bei den „Witten Müse“ melden. Ganz gleich welcher Vereinsstruktur oder gesellschaftlichen Aktivität sich Interessierte zuwenden wollen, wichtig ist es, etwas zu tun und den Karneval mit den unglaublich vielen ‘Facetten zu beleben und ihn dadurch zu unterstützen. Karneval bedeutet Brauchtum, Brauchtum ist ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Lebens und ein wichtiger Teil unserer Kultur, die nicht einfach so verschwinden darf. – Unser aller Wohlergehen hängt davon ab! – Helau!