Planungserweiterung für Hansator am Bremer Platz

Am Hauptbahnhof Münster können Reisende und Anwohner künftig in einem REWE-Markt einkaufen. Rund 730 Quadratmeter hat REWE Dortmund dafür im Erdgeschoss des Projekts Hansator am Bremer Platz angemietet, hinzu kommen rund 350 m² Nebenflächen im Untergeschoss.

„Die Ansiedlung von REWE ist eine gute Nachricht für Bahnreisende wie Anwohner und bedeutet eine prima Ergänzung zu unseren Nutzungen in den oberen Geschossen“, sagt Projektleiter Christian Hehemann, der auch die Landmarken-Niederlassung in Münster leitet. Während im südlichen der drei Baukörper des Hansators ein Hotel mit 195 Zimmern entsteht, bieten die beiden anderen künftig Platz für mehr als 300 Mikroapartments. Das gemeinsame Erdgeschoss verbindet alle drei Baukörper miteinander. 

Der Nahversorger wird künftig für Bahnreisenden und die Anwohner des angrenzenden Hansaviertels, sich dort präsentieren zu können“. „Die vom Bahnhof ausgehende hohe Passantenfrequenz sowie die große Einwohnerdichte waren die entscheidenden Faktoren, die dazu geführt haben, dass wir uns mit Bekanntwerden der Pläne vom Hansator zur Belegung des Standortes in einem auch städtebaulich äußerst attraktiven Projekt entschlossen haben.“

Das Sortiment des REWE-Markts, der im nördlichen Teil des Hansators entsteht, ist ein wichtiger Mosaikstein im multifunktionalen Konzept, mit dem der Bauherr am Bahnhof einen Mehrwert für die ganze Umgebung schaffen will. Die ohnehin lange Liste von Mietinteressenten für die weiteren Flächen im Erdgeschoss dürfte nun noch länger werden.  Vorgesehen sind hier weitere Handelsansiedlungen sowie gastronomische Angebote.

Auch auf der Baustelle des städtebaulichen Vorzeigeprojekts geht es unterdessen voran. Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe, die im Mai entschärft werden konnte, wird die Erde für die Grube auf dem rund 8.200 Quadratmeter großen Baugrundstück nun schichtweise abgetragen. Noch Ende dieses Jahres ist mit dem Beginn der Rohbauarbeiten zu rechnen. Das Hansator wird zum urbanen Stadtquartier mit Flächen für Wohnen, Hotel, Gastronomie und Handel sowie einem Fahrradparkhaus.

Mit dem Entwurf von kadawittfeldarchitektur war die Landmarken AG einstimmig als Sieger aus einem von Stadt und Bahn ausgerufenen Investorenauswahlverfahren hervorgegangen. Das neue hintere Bahnhofsentree wird eine Klammer mit dem ebenfalls noch recht neuen Empfangsgebäude der Deutschen Bahn auf der Westseite bilden und eine unkomplizierte Unterquerung der Gleise ermöglichen.


Bildquellen:kadawittfeldarchitektur / rendertaxi