Gefahrgut-Einsatz am UKM und Busunfall in Münster

Bei Abbrucharbeiten in einem ehemaligen Klinikgebäude der Universitätsklinik Münster (UKM) an der Domagkstraße kam es heute gegen 11:30 Uhr zu zwei verletzten Bauarbeitern. Diese erlitten beim Trennen von Rohrleitungen an einem Röntgengerät leichte Atemwegsreizungen. Aufgrund der unklaren Lage und da es sich bei der betroffenen Anlage um eine Röntgenanlage handelte, wurde ein Großaufgebot der Feuerwehr alarmiert.

Ein Trupp unter Atemschutz führte mehrere Messungen, allerdings ohne Feststellung durch. Nach Rücksprache mit Experten der Klinik konnte dann Entwarnung gegeben werden. Bei dem betroffenen Röntgengerät wurde die Röntgenstrahlung auf elektrischen Weg erzeugt und es enthielt keine radioaktiven Präparate. Weitere Gefahrstoffe konnten nicht festgestellt werden. Die Einsatzkräfte des alarmierten Gefahrgutzuges kamen daher nicht mehr zum Einsatz. Neben dem Gefahrgutzug der Feuerwehr Münster, der aus Kräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Münster besteht, war auch die Werkfeuerwehr des UKM an dem Einsatz beteiligt.

Zeitgleich zu dem Gefahrguteinsatz kam es in Nienberge zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Bus einem Fahrradfahrer ausweichen musste. Dabei geriet der Bus in die Bankette und blieb dort stecken. Bei diesem Unfall wurde der Fahrradfahrer leicht verletzt. Im Bus gab es glücklicherweise keine Verletzten.