BPOL NRW: Mann reist trotz bestehendem Einreiseverbot ein und wird vorläufig festgenommen – Polizei Aachen und Bundespolizei arbeiten Hand in Hand

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Aachen (ots) –

Am Donnerstagmittag fiel ein 48-jähriger türkischer Staatsangehöriger bei einer Verkehrskontrolle ohne gültige Ausweispapiere bei Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Aachen auf der Lütticher Straße auf. Da der Verdacht der unerlaubten Einreise im Raume stand, wurde die Bundespolizei verständigt. Diese entsandte eine Streife zur Lütticher Straße und übernahm den 48-Jährigen.

Bei der Kontrolle des vorgelegten abgelaufenen türkischen Reisepasses stellte sich heraus, dass der Betreffende für die Beamten der Bundespolizei kein Unbekannter war. Bereits im Februar war er erst mit einem Bus von Belgien nach Aachen eingereist und wies sich bei den Beamten mit einem falschen Impfpass aus. Er wurde damals festgenommen und im Rahmen des Beneluxabkommens nach Belgien rückgeführt. Zu diesem Zeitpunkt wurde gegen ihn ein Einreiseverbot für Deutschland verhängt. In der Zwischenzeit stellte er ihn Belgien ein Schutzersuchen und reiste trotz bestehendem Einreiseverbot für Deutschland am Donnerstagmittag mit einem Fahrzeug über den ehemaligen Grenzübergang Bildchen ein.

Er wurde wegen des erneuten Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz zur Anzeige gebracht. Für die Sicherung des zu erwartenden Strafverfahrens wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300,- Euro erhoben. Im Anschluss ist er im Einvernehmen mit den belgischen Behörden nach Belgien rückgeführt worden.

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Quelle: ots