BPOL NRW: Ohne Ticket und Maske – Bundespolizei zieht uneinsichtigen Bahnreisenden mit Widerstand aus dem Zug

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Köln (ots) –

Sonntagnachmittag (15. Januar) nutze ein 32-Jähriger ohne noch vorgeschriebenen Mund-Nasenschutz einen Schnellzug von Frankfurt Flughafen bis nach Köln. Da er zusätzlich ohne gültigen Fahrschein unterwegs war, schloss ihn die Zugbegleiterin von der Weiterfahrt aus. Erst Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten den Uneinsichtigen mittels einfacher körperlicher Gewalt zum Aussteigen bewegen – trotz Widerstands. Es folgten gleich drei Strafanzeigen.

Bis nach Berlin wollte der Mann eigentlich fahren – am Bahnhof Köln Messe/Deutz endete seine Bahnfahrt ohne Ticket und Maske:
Einsatzkräfte der Bundespolizei setzten am Sonntag gegen 15:00 Uhr im Rahmen des Hausrechts den Fahrtausschluss eines Bahnnutzers im ICE 720 durch. Obgleich der 32-jährige Sudanese gezielt nach den Beamten trat und schlug, zwei von ihnen traf und leicht verletzte, verbrachten sie den Uneinsichtigen aus dem Schnellzug. Auf der Dienststelle ermittelten die Einsatzkräfte die Identität des Mannes und weiter, dass er sich möglicherweise unerlaubt im Bundesgebiet aufhalten könnte. Seit Ende Dezember 2022 war er bereits mehrfach wegen Fahrens ohne Ticket in ganz Deutschland polizeilich in Erscheinung getreten. Somit muss sich der Mann nun wegen Widerstands, dem Erschleichen von Leistungen und dem unerlaubten Aufenthalts verantworten. Für ein schnelles Verfahren nahmen die Bundespolizisten den Mann fest, noch heute wird er einem Haftrichter zur Entscheidung vorgeführt.

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Quelle: ots