BPOL NRW: Vor und nach dem Jahreswechsel: Zivilbeamte der Bundespolizei nehmen Handydiebe fest

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Köln (ots) –

Achtung vor Taschendieben!
Bundespolizisten der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl (FEG TD) vereitelten am Freitag (30. Dezember) und am Sonntag (01. Januar) zwei Handydiebstähle in Köln und nahmen die fünf Tatverdächtigen anschließend vorläufig fest. Obgleich die beiden Bestohlenen die Taten nicht bemerkt hatten, bekamen sie ihre Telefone von den Beamten zurück.

2022: Am Freitag gegen 14:45 Uhr hielten sich mehrere Zivilbeamte der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl im Bereich des Kölner Hauptbahnhofs auf, als ihnen drei Männer (25, 25, 37) auffielen. Nachdem das Trio in einer 36-Jährigen aus Witten ein scheinbar gutes Opfer gefunden hatte, folgten sie der Frau bis in die Kölner Innenstadt und nutzten den Moment des typischen Einkaufsgedränges aus. Der 37-jährige Tatverdächtige spannte seinen mitgeführten Schirm als Sichtschutz auf, während sich die anderen Zwei an der Frau vorbeidrängelten. Hierbei griff einer gezielt in die Jackentasche und entwendete ihr Mobiltelefon.
Die Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen die drei Männer vorläufig fest und gaben der überraschten 36-Jährigen das Handy zurück. Auf der Dienststelle stellten sie die Identitäten der bereits polizeibekannten zwei Marokkaner und des Algeriers fest. Zum Jahreswechsel saßen sie in Haft.

2023: Am Sonntagmorgen gegen 05:15 Uhr bemerkten die Fahnder der Bundespolizei zwei Männer (21, 28) am Kölner Hauptbahnhof, welche Reisende und ihre Gepäckstücke gezielt im Visier hatten. Kurz darauf folgte der 28-Jährige einem Reisenden, kam ihm auffällig nah und ging plötzlich in die entgegengesetzte Richtung weg. Auf Nachfrage bei dem 39-Jährigen aus Niederkrüchten stellte dieser fest, dass sein Mobiltelefon fehlte. Die Bundespolizisten nahmen die beiden Tatverdächtigen mit algerischer Staatsangehörigkeit anschließend wegen des Verdachts des Diebstahls fest. Auch der Versuch, das Telefon beim Ansprechen durch die Beamten wegzuwerfen, half den beiden nicht mehr. Mittels Fingerabdruckscan stellten die Einsatzkräfte auch hier die Identität zweifelsfrei fest und führten jeweils einen freiwilligen Atemalkoholtest durch. Eine Videoaufzeichnung, welche die Diebstahlshandlung zeigte, stellten die Bundespolizisten ebenfalls sicher. Der bestohlene Reisende erhielt sein Mobiltelefon mit einem Wert von ca. 350 Euro umgehend zurück.

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Christin Fußwinkel

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Quelle: ots