FW Rheurdt: Jahreshauptversammlung in Schaephuysen: „Feuerwehr ist wie ein Airbag“

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Rheurdt (ots) –

Bei der Jahreshauptversammlung blickte die Löscheinheit Schaephuysen auf das Jahr 2023 zurück.

Am Samstag, 17. Februar, lud Frank Diepers, Einheitsführer der Löscheinheit Schaephuysen, zur Jahreshauptversammlung in den Saal der Gaststätte Hauser ein. Der Einladung gefolgt waren fast alle der derzeit 40 aktiven Kamerad:innen der Löscheinheit sowie Mitglieder der Unterstützungsabteilung und der Ehrenabteilung .

Auf der Agenda standen Einblicke des Fördervereins, Wahlen, interne Abstimmungen und natürlich die Jahresberichte von Bürgermeister, Wehrleitung und Löscheinheitsführung. Frank Diepers verlas den satte 31 Seiten langen Jahresbericht 2023 der Löscheinheit. Dieser gestaltete sich aufgrund der diversen Aktivitäten, insgesamt 25 erfolgreich abgearbeiteten Einsätze sowie tausender geleisteter Stunden aller Kamerad:innen in sämtlichen Bereichen der Feuerwehr durchaus kurzweilig. Er zeigte einmal mehr, dass die Arbeit der Feuerwehr längst nicht mehr nur aus dem abwehrenden Brandschutz besteht. Seminare und Lehrgänge hier, Öffentlichkeitsarbeit da, Kinder- und Jugendarbeit auf der einen, Brauchtumspflege und kameradschaftliche Aktivitäten auf der anderen Seite. Das Aufgabenspektrum der Feuerwehr ist divers und wird gewiss immer diverser. So flossen im Jahr 2023 insgesamt knapp 1500 Stunden allein in Seminare und Lehrgänge unterschiedlicher Natur, weitere rund 2250 Stunden leisteten die Kamerad:innen im Bereich der regulären Aus- und Weiterbildung bei den Dienstabenden. Mit dem leidenschaftlichen Einsatz, der auch in der starken Jugend- und Kinderfeuerwehr für uns mit den Heranwachsenden zwischen 6 und 17 Jahren betrieben wird, summieren sich die ehrenamtlich geleisteten Stunden auf fast 10.000. Dass diese unentgeltliche Arbeit nicht selbstverständlich werden darf, bekräftigte Diepers in seinen abschließenden Worten. Immer wieder komme es vor, dass Bürgerinnen und Bürger bei Einsätzen oder öffentlichen Veranstaltungen wie selbstverständlich davon ausgingen, dass die Feuerwehr hauptamtlich organisiert sein. Daran knüpfte auch Bürgermeister Dirk Ketelaers an, indem er den Kamerad:innen für ihre Leidenschaft im Namen aller Bürger:innen herzlich dankte. Er verglich die Einsatzkräfte der Feuerwehr passenderweise mit einem Airbag: „Ihr seid verlässlich, sicher, immer da, aber am besten ist es, wenn man euch nicht braucht.“ So sei er immer froh, wenn man die Einsatzfahrzeuge nicht mit Martinhorn ausrücken hört – dann ginge es den Bürger:innen gut und die Einsatzkräfte müssten sich nicht in Gefahr bringen. „Doch wenn ihr ausrückt, habe ich ein sicheres Gefühl, weil ich weiß, dass ihr kompetent und leidenschaftlich auftretet“, so Ketelaers weiter.
Schließlich nahmen Bürgermeister Dirk Ketelaers, Einheitsführer Frank Diepers und der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Ralf Thier gemeinsam Beförderungen vor, die sich die Kamerad:innen entweder durch abgeschlossene Lehrgänge oder geleistete Dienstzeiten verdient hatten.

Zum Feuerwehrmann wurden befördert:

Gianluca del Ben
Noel Gabriel
Michel Hoyer
Julian Kehnen
Markus Mackenberg
Daniel Strehlau

Oberfeuerwehrmann/-frau sind nun:

Nico Elbers
Christoph Pösken
Yvonne Thier
Ali Yapalak

Den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann trägt nun:
Chris Rüland

Zum Unterbrandmeister konnte befördert werden:
Patrick Bring

Und befördert zum Oberbrandmeister wurde:
Simon Galka

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