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Montag, August 8, 2022

Merkel mit Hitlergruß und „industrieller Holocaust“

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Demnach ist Spanien – genau wie England und Belgien – hart geblieben. Sie alle lehnen die Milliarden-schweren Finanzhilfen der Deutschen für den Opel-Besitzer Magna ab.

Und Spanien will auch vorerst kein eigenes Geld dazuschießen.

Denn damit, so die Spanier, sollen nur unrentable deutsche Arbeitsplätze gesichert werden, während die effizienten spanischen wegfallen werden. 1.600 Jobs sind in Gefahr.

Die Zeitung "El Mundo" zeigt dazu Bilder von Arbeitern, die in Saragossa auf die Straße gegangen waren. Auf Plakaten war Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Fotomontage mit Wehrmachtsmütze und Hitler-Gruß zu sehen. Darauf stand sinngemäß: Merkel betreibt industriellen Holocaust.

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Spaniens Industrie-Minister Miguel Sebastián: "Wir haben der deutschen Regierung klar gemacht, das wir ihren Finanzplan ablehnen. Wichtiger sind uns die Arbeitsplätze."

Sebastian hatte sich zuvor mit Magna-Chef Siegfried Wolf getroffen und über den geplanten Stellenabbau im spanischen Opel-Werk nahe Saragossa geredet.

Spanien, Belgien und Großbritannien vermuten, dass bei Rettung des Autobauers durch Magna und die russische Sberbank auf Druck der deutschen Regierung die vier deutschen Werke bevorzugt werden, weil Berlin 4,5 Milliarden Euro Staatshilfen bereitstellen will.

Die Bundesregierung hatte kürzlich gegenüber der EU-Kommission erklärt, die Verlagerung von Produktionsanteilen von Saragossa in das Opel-Werk im thüringischen Eisenach sei vernünftig. Die Lohnkosten in Spanien seien stark gestiegen, Eisenach liege näher an den Zukunftsmärken in Osteuropa.

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Foto: El Mundo

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