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Donnerstag, Mai 19, 2022

MT Aerospace Vorstandsvorsitzender Steininger blickt nach Amazon-Großauftrag zuversichtlich in die Zukunft: „Staatsminister Aiwanger besucht uns genau zum richtigen Zeitpunkt“

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Augsburg (ots) –

„Staatsminister Aiwanger besucht uns genau zum richtigen Zeitpunkt, denn wir konnten ihm heute erläutern, was der vor kurzem bekannt gewordene Auftrag von Amazon für den Start der Kuiper-Kommunikationssatelliten mit europäischen Ariane-6-Raketen für unser Unternehmen und den Raumfahrtstandort Augsburg bedeutet: Stabilität, Sicherheit und Wachstum“, freut sich Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender der MT Aerospace AG.

Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie stellvertretender Ministerpräsident des Freistaates Bayern, informierte sich über aktuelle Projekte und Entwicklungsperspektiven des Luft- und Raumfahrtzulieferers. Die Entwicklung und Fertigung von Strukturen und Tanks für das europäische Ariane-Raketenprogramm sowie für Satelliten und die Luftfahrtindustrie sind das Kerngeschäft des Augsburger Mittelständlers. Der Spezialist für Leichtbau will sich mit seiner Expertise und weltweit wettbewerbsfähigen Fertigungsprozessen zukünftig auch international und in kommerziellen Luft- und Raumfahrtmärkten etablieren. Mit anspruchsvoller Faserverbundfertigung, industriellem 3D-Druck und Wasserstofftechnologie plant MT Aerospace neue Märkte für moderne Mobilitätskonzepte zu erschließen.

Bayerische Expertise

„MT Aerospace ist ein unverzichtbarer Eckpfeiler der bayerischen Luft- und Raumfahrtindustrie. Die heute präsentierten Projekte und Vorhaben zeigen exemplarisch die Leistungs- und Innovationsfähigkeit dieser Schlüsselbranche für Bayern. Ich bin mehr denn je sehr zuversichtlich, dass MT Aerospace für die Zukunft sehr gut aufgestellt ist und gestärkt aus den jüngsten Krisen, die gerade auch die Luft- und Raumfahrtindustrie weltweit vor zum Teil existentielle Herausforderungen gestellt haben, hervorgehen wird“, sagt Staatsminister Hubert Aiwanger, der beim Rundgang durch verschiedene Fertigungshallen nicht nur die großen Bauteile für die Ariane-6-Raketen, sondern auch verschiedene Spezial-3D-Druck-Bauteile zu sehen bekam. Gemeinsam ist ihnen, dass alle Bauteile massesparend konzipiert, hochgenau gefertigt und höchsten Sicherheitsansprüche gerecht werden müssen.

„Kunden profitieren von unserem profunden Wissen über die Eigenschaften ganz unterschiedlicher Werkstoffe und unseren Verarbeitungsprozessen. Zertifizierte Verfahren wie das Rührreibschweißen, bei dem metallische Bauteile hochzuverlässig verbunden werden, haben wir eigens entwickelt, um die hohen Ansprüche in der Luft- und Raumfahrt zu erfüllen“, berichtet COO Bernd Beschorner. „Unsere Engineering-Dienstleistungen und die Qualifizierung der Bauteile runden unser Portfolio ideal ab.“

„Wir sind seit mehr als 50 Jahren in Bayern fest verwurzelt und schätzen das Engagement der Bayerischen Staatsregierung, unser Bundesland auch weiterhin als High-Tech Standort mit einer starken Luft- und Raumfahrtindustrie zu positionieren“, ergänzt Hans Steininger.

Europa stellt Weichen in der Raumfahrt

In Hinblick auf die diesjährige ESA-Ministerratskonferenz, die sich um die Budgets der einzelnen ESA-Mitgliedsländer und damit um die mittelfristige Planung dreht, haben die Vorstände im Gespräch mit dem Staatsminister angeregt, „eine deutsche Strategie für das Thema Raumtransport zu etablieren mit klarer Entwicklungsperspektive für die bayerischen Unternehmen. Insbesondere im Lichte des Wachstums der internationalen Märkte scheint der Zeitpunkt richtig, jetzt die Weichen zu stellen. Die bayerische Raumfahrt kann dabei einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen wie den Klimawandel leisten“, wie Ulrich Scheib, Vorstandsmitglied der MT Aerospace erklärt.

Die Vorstände plädierten dafür, das gezeichnete Deutsche Budget auf dem aktuellen Niveau von 600 Mio. Euro zu belassen. „Deutschland muss beim Thema Trägerraketen jetzt die „Schlüsseltechnologien der Zukunft“ ausbauen: kohlefaserverstärkte Verbundwerkstoffe (CFK), Liquid Booster und Wiederverwertbarkeit sowie Wasserstofftechnologie sind vielversprechende Ansätze mit der die Zukunft des europäischen Raumtransportes entscheidend mitgestaltet werden kann“, ergänzt Ulrich Scheib.

„Wir blicken zuversichtlich auf die Zukunft unseres Unternehmens, denn wir sind personell und technisch gut aufgestellt. Die Bayerische Regierung hat es in den vergangenen Jahrzehnten immer verstanden, den High-Tech Standort Bayern zukunftsfest zu gestalten, daher bin ich überzeugt, dass in Bayern auch weiterhin neue industrielle Konzepte entwickelt wer-den und hochklassige Produkte und Dienstleistungen angeboten werden können“, so Hans Steininger.

Pressekontakt:
Günther Hörbst
Leiter Unternehmenskommunikation
0421/2020-9438
0171/1931041
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Original-Content von: OHB SE, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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