Neue Rentenzahlen: SoVD warnt bei Durchschnittsrente unter 1.200 Euro vor zu niedriger Absicherung im Alter

Berlin (ots) –

Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung lag die durchschnittliche Altersrente Ende 2025 bei 1.195 Euro im Monat. Frauen erhielten im Schnitt 994 Euro, Männer 1.449 Euro. Für den SoVD zeigen diese Zahlen, dass bei der Alterssicherung weiterhin großer Handlungsbedarf besteht.

SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier erklärt: „Eine durchschnittliche Altersrente von weniger als 1.200 Euro ist zu wenig. Besonders alarmierend ist, dass Frauen im Schnitt nicht einmal 1.000 Euro erhalten. Gerade bei Frauen zeigt sich, wie sich niedrigere Löhne, Teilzeit und die Übernahme von Sorgearbeit über das gesamte Erwerbsleben bis in die Rente auswirken. Wer jahrzehntelang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, muss im Alter verlässlich und auskömmlich abgesichert sein.“

Der SoVD fordert deshalb, die gesetzliche Rente weiter zu stärken. Gute Löhne und eine bessere rentenrechtliche Absicherung von Zeiten der Kindererziehung, Pflege und Arbeitslosigkeit sind dabei ebenso wichtig.

Auch das von der Deutschen Rentenversicherung ausgewiesene durchschnittliche Renteneintrittsalter von 64,7 Jahren spricht aus Sicht des SoVD gegen Forderungen nach einem noch höheren Rentenalter. Eine weitere Anhebung lehnt der SoVD ab. Stattdessen muss es darum gehen, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, damit Menschen möglichst lange gesund arbeiten können und anschließend von ihrer Rente gut leben können.

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