POL-COE: Kreis Coesfeld/ Neues Fahrzeug für den Verkehrsdienst

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Coesfeld (ots) –

Auf den Straßen im Kreis Coesfeld haben aufmerksame Verkehrsteilnehmer das neue Fahrzeug der Kreispolizeibehörde Coesfeld schon entdeckt. Schwer zu übersehen ist das 5,93 Meter lange Prüffahrzeug des Verkehrsdienstes aber auch nicht.

Seit Kurzem ist das Gefährt im Dienst, um seinen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit im Kreis Coesfeld zu leisten, wie Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr sagt. „Das Fahrzeug kommt bei Lkw- und Buskontrollen zum Einsatz, um Mängel an Fahrzeugen und Verstöße gegen die Sozialvorschriften aufzudecken.“ Die Polizisten des Verkehrsdienstes sind geschult, um das zu erkennen. Sie haben dem Landrat sowie den MdL Dietmar Panske und Dorothea Deppermann als Mitglieder des Innenausschusses begeistert die Vorteile des Prüffahrzeugs im Vergleich zum Streifenbulli erklärt.

Dietmar Panske: „Nach den neuen Streifenwagen, den Bodycams und dem Kriminalsonderkraftwagen ist der neue Prüfwagen ein weiterer Baustein bei der Ausstattung unserer Polizei im Kreis Coesfeld mit moderner Technik.“ Er schildert, dass das Fahrzeug wesentlich mehr Stauraum für Hilfsmitteln hat. „Darunter finden sich beispielsweise ein Höhenmessgerät, eine eingebaute kleine Waschgelegenheit für Hände, eine Schaufel und Werkzeuge.“

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr weist auch auf die verbaute EDV hin, von der die Polizisten profitieren. „Es gibt einen Arbeitsraum mit zwei Arbeitsplätzen, in dem Auswerte-Laptops an festverbaute Drucker angeschlossen sind. So können Anzeigen direkt vor Ort gefertigt werden.“ Das ermögliche es, den Fahrern verschiedene Verstöße detailliert zu beschreiben und zu erläutern.

Das Fahrzeug sei praktisch ein rollender Co-Working-Space, sagt Dorothea Deppermann. „Die Polizisten packen ihre Sachen ein und arbeiten losgelöst von der Dienststelle. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur bei der Polizei ist ein wichtiger Prozess und unterstützt die Polizistinnen und Polizisten in ihrer täglichen Arbeit. So bleibt auch mehr Zeit für andere Aufgaben sowie den Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern.“ Von Großfahrzeugen gehe erhöhte Gefahr insbesondere auch für kleine Verkehrsteilnehmer aus. Daher trägt die gute Kontrolle hier zur Verkehrssicherheit gerade für Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, bei

Immer wieder decken die Polizisten des Verkehrsdienstes gravierende Verstöße auf. Im Juli stoppten sie einen Schweinetransporter an der B525 in Coesfeld.

Der Landrat erinnert sich: „Der Fahrer des Lkw hatte nicht seine eigene, sondern eine fremde Fahrerkarte im digitalen Kontrollgerät eingelegt. Das stellt einen Verstoß gegen das Strafgesetzbuch dar, weil es sich um ein „Fälschen beweiserheblicher Daten“ handelt. Dies ermöglicht dem aktuellen Fahrer so beispielsweise (illegale) Doppelschichten, ohne entsprechende Ruhezeiten zu absolvieren.“ Die Konsequenz: Eine Strafanzeige.

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Quelle: ots