POL-GT: Beleuchtungskontrollen an Schulzen in Steinhagen und Gütersloh – Aktion Radschlag

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Gütersloh (ots) –

Gütersloh/ Steinhagen (FK) – Die Menschen im Kreis Gütersloh fahren Fahrrad. Bei den derzeitigen Temperaturen zwar nicht mehr allzu viele, aufgrund der kurzen Tage ist die richtige und funktionstüchtige Beleuchtung an den Rädern aber umso wichtiger.

Am Dienstag (13.12.) und am Mittwoch (14.12.) haben deshalb in Steinhagen und in Gütersloh Beleuchtungskontrollen rund um zwei Schulen stattgefunden.
Die Kontrollen wurden in den Schulen in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern angekündigt und somit hatten alle Schülerinnen und Schüler Zeit, ihre Räder gemeinsam mit ihren Eltern auf Vordermann zu bringen. Ziel war es nicht, möglichst viele Verwarnungen auszusprechen, sondern möglichst viele Fahrräder mit korrekter Beleuchtung zu sehen.

Am Dienstagmorgen (13.12.) waren ca. 200 Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl Schule in Gütersloh (Am Anger) zwischen 07.30 Uhr und 08.00 Uhr mit dem Rad oder dem Scooter auf dem Weg zum Unterricht.
35 Schülerinnen und Schüler waren trotz Ankündigung mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs. Teils fehlte die Beleuchtung komplett. Andere hatten zwar Licht am Rad, schalteten dieses allerdings nicht ein. Die Eltern der unter 14-Jährigen werden über die Schule informiert.
Schülerinnen und Schüler über 14-Jahren werden ein Verwarngeld zahlen müssen.

Bei ebenfalls eisigen Temperaturen fanden die Beleuchtungskontrollen am Mittwochmorgen (14.12.) vor Schulbeginn an verschiedenen Örtlichkeiten rund um das Schulzentrum am Laukshof in Steinhagen statt.

Über 200 Schülerinnen und Schüler waren an dem Morgen mit dem Rad unterwegs. Insgesamt fiel die Bilanz der kontrollierenden Beamten in Steinhagen positiv aus. Vier Jugendliche werden ein Verwarngeld zahlen müssen. Neun Elternhäuser werden via Elternbrief über die defekte Beleuchtung an den Rädern ihrer Kinder informiert.

Die Zahl der verunglückten Radfahrenden im Kreis Gütersloh ist unverändert zu hoch. Statistisch gesehen verunfallten Radfahrende im Kreis Gütersloh 2021 alle 15 Stunden. Die Zahl der verletzten Rad- und Pedelecfahrenden stieg hierbei leicht an (2020: 561 verletzte Personen; 2021: 568 verletzte Personen). Die Kreispolizeibehörde Gütersloh beabsichtigt auch im Jahr 2022 mit der Aktion Radschlag den Zahlen der Verkehrsunfälle mit Radfahrenden, die hierdurch zum Teil schwerste Verletzungen erleiden, entgegenzuwirken. Im Rahmen der Aktion Radschlag wird sich die Polizei Gütersloh mit präventiven sowie auch repressiven Maßnahmen an alle Verkehrsteilnehmenden richten – zu Ihrer Sicherheit!

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Quelle: ots