POL-ME: 69-Jährige durch falsche WhatsApp um Bargeld betrogen – Hilden – 2301064

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Mettmann (ots) –

Am Dienstag, 17. Januar 2023, wurde eine 69-Jährige durch falsche WhatsApp um eine vierstellige Summe betrogen. Die Polizei ermittelt und warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

Das war geschehen:

Am Dienstagvormittag erhielt eine 69-jährige Hildenerin über den Messenger-Dienst WhatsApp eine Nachricht auf ihrem Handy. Die Schreiberin gab sich als Tochter aus und und schilderte, dass ihr Handy defekt und sie aktuell lediglich unter der angezeigten Nummer erreichbar sei.

In weiteren Gesprächsverlauf bat die Schreiberin anschließend, gleich mehrere, vermeintlich dringende Überweisungen für sie auszuführen und begründete dies damit, dass sie derzeit keinen Zugriff auf ihr online-Banking verfüge. Hilfsbereit sicherte die 69-Jährige die Übernahme der Zahlung zu und überwies den insgesamt vierstelligen Betrag an das genannte Konto.

Erst später am Abend hielt sie persönlich Rücksprache mit ihrer Tochter, wobei der Betrug auffiel. Die Hildenerin informierte folgerichtig die Polizei, die ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges einleitete.

Die Kriminalpolizei übernahm die weitere Bearbeitung und möchte den aktuellen Vorfall erneut nutzen, um eindringlich vor dieser Betrugsmasche zu warnen.

Die Polizei rät:

Seien Sie skeptisch, wenn Sie Nachrichten von unbekannten Nummern auf Ihrem Handy erhalten, insbesondere, wenn sich die Absender als nahe Angehörige ausgeben und nach einem kurzen Gesprächsverlauf um Geld oder Überweisungen bitten. Kontaktieren Sie in solchen Fällen immer ihre Verwandten telefonisch unter den Ihnen bekannten Nummern und erkundigen Sie sich persönlich, ob wirklich ein Rufnummernwechsel stattgefunden hat. Rufen Sie im Zweifel immer die Polizei unter der 110 an und bringen Sie auch Betrugsversuche, die noch rechtzeitig bemerkt werden, zur Anzeige. Sprechen Sie auch mit Nachbarn, Bekannten und älteren Personen in Ihrem Umfeld über diese und ähnliche Betrugsmaschen.

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

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Quelle: ots