POL-MS: Schnurrbärte für den guten Zweck – Polizisten überreichen Spendenscheck an Gut Feismann

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Münster (ots) –

Polizisten haben im November mit Schnurrbärten Spenden für den guten Zweck gesammelt und am Dienstagvormittag (14.12.) dem Gut Feismann einen symbolischen Spendencheck überreicht.

Unter dem Motto „Der Schutzmann-Schnubbi ist zurück – Ein Monat, ein Klischee, eine Mission…“ ließ sich die sogenannte „Molice“ (Moustache und Police), bestehend aus etwa 30 Polizisten aus Münster und darüber hinaus, im Vorfeld an die Aktion einen Schnurrbart wachsen. Mit der dadurch gewonnenen Aufmerksamkeit sammelten sie bei Familie, Freunden, Bekannten und von der Aktion Begeisterten Spenden. Unterstützt wurden sie von vielen weiteren Polizisten und auch Polizistinnen bis hin zur Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf – wenn auch nicht mit einem Schnurrbart, dann aber über Spendenaufrufe, Spendendosen auf den Dienststellen und eigenen Spenden. Diese sollten in diesem Jahr dem Gut Feismann, einem tiergestützten Kinderhospiz aus dem Münsterland zu Gute kommen.

Bereits beim ersten Besuch der „Schnubbi-Polizisten“ Anfang November auf dem Gut Feismann, waren sich alle einig: Hier kommt jeder Cent genau richtig an. Die Polizisten wurden vor Ort herzlich von Carolin Feismann empfangen und man konnte direkt die Freude über die Aktion und die Entscheidung für das Gut Feismann als Spendenziel spüren. „Wir alle waren auf den ersten Blick bereits begeistert von der Größe, Gestaltung und den Möglichkeiten, die das Gut Feismann den Kindern und Familien bietet“, erklärt Mitorganisator der Molice, Simon Kaminski. Dies war allerdings nicht immer so, sondern bedurfte sehr viel Engagement, Geld und Arbeit, da der Hof zum Zeitpunkt des Kaufes im Jahr 2016 abrissreif war. Mit Liebe, Fleiß, Herzblut und dem Willen, etwas Besonders zu schaffen, wurde in vielen kleinen Schritten und trotz des einen oder anderen Rückschlages ein wunderbarer Ort geschaffen. „Carolin Feismann hat uns während des Besuchs auch von den anstehenden Projekten berichtet“, erzählt Simon Kaminski weiter. Unter anderem wird ein Gebäude des Hofes barrierefrei ausgebaut. Hier und auch im Außenbereich einer Scheune sollen Krankenlifte verbaut werden, um die erkrankten Kinder bei Bedarf aus dem Bett zu befördern oder auf ein Therapiepferd zu setzen. Einer dieser Lifte kostet allerdings 10.000 bis 11.000 Euro. „Wir wollten so viel wie möglich dazu beisteuern. Und freuen uns unbeschreiblich über die Summe, die den Monat über zusammengekommen ist. Danke an jede einzelne Spenderin und jeden einzelnen Spender!“

Denn Anfang Dezember war es endlich soweit – Kassensturz. Stolze 12.247,96 Euro fanden sich auf dem symbolischen Spendenscheck wieder, der nun im Beisein der Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf an Carolin Feismann, Gründerin und Geschäftsführerin des Projektes und ihren Ehemann Stefan übergeben wurde.

„Als Polizei leisten wir jeden Tag einen Beitrag für die Gesellschaft in dem wir für Sicherheit sorgen. Wo unsere dienstliche Arbeit aufhört, beginnt oft ehrenamtliches Engagement. Wir wissen, dass dieses Engagement unsere Gesellschaft trägt. Genau das ist es, was uns als Menschen ausmacht“, erläuterte Alexandra Dorndorf. Das Gut Feismann sei ein herausragendes Beispiel für eine Familie, die ihr Leben und ihr Tun in den Dienst von lebensverkürzt erkrankten Kindern stellt. „Dieses Engagement hat jeden Cent unserer Unterstützung verdient und es freut mich sehr, dass so viele Kolleginnen und Kollegen mit einem Beitrag dieses Engagement aus den eigenen Reihen heraus unterstützen.“

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Quelle: ots