POL-NE: Falsche Polizisten am Telefon – alle Angerufenen reagieren genau richtig!

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Dormagen / Kaarst (ots) –

In der Nachbarschaft sei eingebrochen und dabei ein Handy entwendet worden, in dem angeblich ihre Rufnummer aufgefunden wurde. Von daher sei davon auszugehen, dass sie ausspioniert werde, erläuterte ein besorgter Polizist am Telefon gegenüber einer 59-jährigen Dormagenerin am Dienstag (20.2.) gegen 10 Uhr. Dass an diesem Anruf alles faul war, erkannte die Angerufene sofort und tat das einzig Richtige: sie legte auf und es entstand kein Schaden.

Eine ganz ähnliche Geschichte erzählte ein ebenfalls falscher Polizeibeamter einer 43-jährigen Dormagenerin am Donnerstag (22.2.), gegen 10 Uhr am Telefon. Auch sie durchschaute den versuchten Betrug umgehend und legte auf.

Eine 82-jährige Kaarsterin wurde am Donnerstag (22.2.), gegen 9 Uhr, von einem angeblichen Kripobeamten angerufen. Sehr schnell merkte sie, dass es sich um einen Betrugsversuch handeln musste und tat das Richtige: sie legte auf und verständigte die Polizei – die echte.

Am gleichen Tag gegen 19:40 Uhr wurde eine weitere Kaarsterin von einem Mann angerufen, der sich als Neusser Kriminalpolizist ausgab. In ihrer Nachbarschaft, so der vorgebliche Beamte, habe es einen Vorfall mit einem Opfer gegeben. Die 59-Jährige erkannte den versuchten Betrug, legte auf und verständigte die Polizei.

Das Kriminalkommissariat 12 hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen, Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02131 3000 entgegen.

Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei: Betrüger versuchen mit ganz unterschiedlichen Maschen, an Geld und Wertgegenstände ihrer Opfer zu gelangen. Seien Sie misstrauisch, wenn jemand aus heiterem Himmel Geld von Ihnen fordert und Sie darüber hinaus auch niemandem etwas erzählen dürfen! Ein gesundes Misstrauen ist ratsam. Legen Sie auf und rufen Sie selbst die Polizei an, entweder unter der 02131 300-0 oder im Notfall den Notruf 110. Weitere Informationen zu den Maschen der Kriminellen finden Sie auch im Internet. Hier können Sie sich etwa die Broschüre „Gemeinsam gegen Betrug“ herunterladen: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/artikel/gemeinsam-gegen-betrug

Rückfragen von Pressevertretern bitte an:

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Quelle: ots