POL-SU: „Dafür ist wahrscheinlich Schimanski verantwortlich!“ – Infoabend der Siegburger Einbruchschützer

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Siegburg (ots) –

Am 02. November fand der erste Infoabend in dem frisch renovierten Ausstellungsraum der Kriminalprävention der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis statt. Gegen 18.00 Uhr begrüßten die Einbruchschutzexperten Kathrin Schulze und Dieter Hastrich rund ein Dutzend interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Veranstaltung im Rahmen des diesjährigen „Tages des Einbruchschutzes“.

Zunächst gab es eine kurze Einführung in das Thema Einbruch: „Wie und wann wird am häufigsten eingebrochen oder welche Werkzeuge benutzen Einbrecher in der Regel?“. Danach sorgte der technische Fachberater Dieter Hastrich erstmal für verlegene Gesichter bei den Zuhörern. Er nannte den verdutzten Gästen die vier häufigsten Ausreden, warum man nichts für den Einbruchschutz unternimmt. Jeder Anwesende fühlte sich ganz offensichtlich ertappt, weil er mindestens eine der Ausreden im eigenen Kopf hatte. Auf das beliebte: „Bei mir ist eh nichts zu holen.“ erwiderte Dieter Hastrich beispielsweise: „Aber das weiß doch der Einbrecher vorher nicht.“

Nach der Einführung mit Zahlen, Daten, Fakten konnten die Besucher die vielen Exponate in dem neu gestalteten und auf den neuesten Stand der Technik gebrachten Ausstellungsraum ausprobieren und Fragen stellen. Die Interessen der Besucher waren dabei sehr unterschiedlich, da der Bedarf an Einbruchsschutz für Bewohner von Einfamilienhäusern oder von Mehrfamilienhäusern doch sehr individuell ist.

Geduldig führten Kathrin Schulze und Dieter Hastrich die mechanischen und mechatronischen Schutzvorrichtungen vor. Großes Interesse fanden auch die elektronischen Hilfsmittel wie Einbruchmeldeanlagen und Video-Türsprechanlagen.

In der alltäglichen Anwendung konnten die Schutzvorrichtungen in einem begehbaren „Cube“ mit Haustür, Terrassentür und verschiedenen Fenstern getestet werden. Auf die Frage, warum der ausgestellte Tür-Panzerriegel auf Hüft- und nicht auf Schulterhöhe montiert wurde, wusste Dieter Hastrich zu berichten, dass die Montage des Riegels auf Schulterhöhe nicht optimal sei. „Früher wurden Panzerriegel tatsächlich oft falsch auf Schulterhöhe montiert. Vermutlich ist Kommissar Schimanski dafür verantwortlich, der jede Tür mit der Schulter eingerammt hat. Dabei ist ein Tritt gegen das Türblatt in Schlosshöhe viel effizienter.“

Nach rund 2 ½ Stunden verließen die Besucher gut informiert, teilweise aber auch ernüchtert, das Dienstgebäude der Polizei.

Kathrin Schulze und Dieter Hastrich bieten am 29. November und 13. Dezember, in der Zeit zwischen 18.00 und 20.00 Uhr, zwei weitere Informationsabende zum Thema „Einbruchschutz“ an. Aufgrund der begrenzten Besucherkapazität bitten sie um Voranmeldung unter 02241 541-4777 (Anrufbeantworter) oder per E-Mail [email protected] (Bi)

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Quelle: ots