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Dienstag, Juni 28, 2022

Wende in Sicht: Verhindert Rubalcaba das Debakel?

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Die Wähler haben es Zapatero nicht verziehen, dass er die Wirtschaftskrise lange Zeit ignoriert und erst reagiert hatte, als Spanien unter den Druck der Märkte und der internationalen Finanzinstitutionen geraten war.

Bei den Regional- und Kommunalwahlen im Mai droht der PSOE ein Debakel: Die Sozialisten könnten dann Hochburgen wie die Region Kastilien-La Mancha oder Großstädte wie Barcelona und Sevilla verlieren, in denen sie seit Jahrzehnten regiert hatten.

"Zapatero wird gehen, aber vorher will er noch erreichen, dass er als großer Reformer in die Geschichte eingeht", meint der Kommentator Josep Ramoneda in der Zeitung El País.

Es zeichnet sich schon ab, wer bei einem Verzicht Zapateros für die Sozialisten gegen den PP-Parteichef Mariano Rajoy antreten wird. Dies dürfte Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba sein (Bild).

Auf dem 59-jährigen Vizepremier und Regierungssprecher ruhen die Hoffnungen vieler Sozialisten. Er gehört er in der PSOE nicht zur jungen Generation, die mit Zapatero die Parteiführung übernahm, sondern zur alten Garde.

Viele finden das paradox, ist es aber nicht. Denn die moderne Generation der Sozialisten hat scheinbar alles – nur keine ökonomischen Kompetenzen.

Der promovierte Chemiker ist das einzige Kabinettsmitglied, das sich aus der Regierungszeit von Felipe González  (1982-1996) in die Ära Zapateros hinüberretten konnte. (SAZ, dpa; Foto: Wikipedia)

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